//Homespot FAQ – Simkarte, Telefonieren, Netz und Installation

Homespot FAQ – Simkarte, Telefonieren, Netz und Installation

Homespot FAQ – Simkarte, Telefonieren, Netz und Installation – Homespots sind in der Regel sehr einfache Geräte mit denen man ohne größere Probleme das mobile Internet nutzen kann. Allerdings ist die Technik noch recht neu und daher gibt es immer wieder einige Fragen, die regelmäßig auftauchen und die von den Anbietern oft nur sehr verhalten beantwortet werden. Wir haben daher in diesem Artikel ein FAQ rund um WLAN Cubes und Homespots zusammen gestellt und versucht, die Antworten auf die häufigsten Fragen zu geben. Sollte ein Punkt offen geblieben sein, dann einfach die Kommentare nutzen um uns darauf hin zu weisen.

Kann ich einen Homspot in meiner Region nutzen?

In der Regel sind Homespots überall dort nutzbar, wo es auch ein entsprechendes (LTE)-Netz des jeweiligen Netzbetreibers gibt. Congstar ist dabei der einzige Anbieter, der noch eine extra Verfügbarkeitsabfrage durchführt, darüber hinaus kann man aber bei den anderen Anbietern die Homespots überall einsetzen. Es lohnt sich aber die Netzabdeckung zu prüfen, damit man schnelles Netz mit dem Homespot hat.

In der Regel lassen sich Homespots also überall in Deutschland (und auch im Ausland einsetzen), ssinnvoll ist es aber nur dort, wo man auch schnelle Mobilfunk-Netze hat.

Kann man mit einem Homespot telefonieren?

Bei der Telefonie liegt ein sehr wichtiger Unterschied eines Homespots im Vergleich zu einem normalen Festnetz-Anschluss. Die aktuellen Homespot auf dem Markt haben keine Telefon-Nummer und können daher auch nicht für gespräche genutzt werden (weder ausgehend noch eingehend). Auch der Versand von SMS ist mit einem Homespot nicht möglich.

Allerdings gibt es die Möglichkeit, mit dem Homespot Gespräche über das Internet zu führen, wenn man eine entsprechende App (beispielsweise WhatsApp oder Skype) nutzt.

Kann man an einen Homespot auch ein Netzwerkkabel anschließen?

Ein Homespot baut in der Regel ein WLAN auf, in das man sich mit verschiedenen Endgeräten einloggen kann. Das kann allerdings ein Problem werden, wenn man beispielsweise eine Laptop ins Internet bringen will, der kein WLAN hat. In solchen Fällen kann man versuchen, die Internet-Verbndung über ein normales Netzwerkkabel herzustellen.

Dabei hängt es vom genutzten Homespot ab, ob ein Netzwerkkabel angeschlossen werden kann. Viele der aktuellen Geräte stellen die entsprechenden Buchsen bereit. So bietet der O2 Homespot gleich vier solcher Buchsen und kann damit mehrere Geräte per Kabel ins Internet bringen. Die aktuellen Version des Congstar Homespot bietet 2 Buchsen für Netzwerkkabel.

Wer zwingend auf ein Netzwerkkabel angewiesen ist, sollte aber vor dem Kauf auf jeden Fall nochmal nachfragen, denn mit einer neuen Gerätegeneration kann sich durchaus auch die Zahl und die Verfügbarkeit der passenden Buchsen ändern.

Gibt es Homespot auch mit Prepaid Abrechnung?

Die meisten Homespot auf den Markt werden über eine monatliche Rechnung abgerechnet. Es gibt derzeit nur ein Modell bei Ortel, das in Verbindung mit einer Prepaidkarte zu haben ist.

Der Vodafone Homespot bietet aber ein interessantes Abrechnungsmodell, welches einige Vorteile einer Prepaidkarte hat: Die monatlichen Kosten für den Gigacube fallen nur an, wenn man den Homespot auch wirklich genutzt hat. Wurden in einem Monat keine Daten übertragen, wird über den GigaCube auch nichts abgerechnet. Das entspricht schon beinahe der Abrechnung einer Prepaidkarte, auch wenn der Gigacube ganz normal eine Rechnung hat. Durch diese Besonderheit bei der Abrechnung eignet sich der Spot sehr gut für den Einsatz im Garten oder im Wohnwagen. Braucht man den Spot nicht mehr, kann man ihn einfach (beispielsweise über den Winter) einmotten und dann entstehen auch keine Kosten.

Man sollte aber in jedem Fall den GigaCube in solchen Fällen vom Strom-Netz trennen, denn auch wenn Handys oder Laptop nur eine Aktualisierung vornehmen, wäre das eine Datenübertragung und dann würde die volle Gebühr abgerechnet. So etwas kann man im besten Falle vermeiden, in dem man den Spot vom Stromnetz nimmt.

Kann man den Homespot auch mit einer anderen Simkarte nutzen?

Die Simkarte sind bei den Homespots in der Regel nicht fest verbaut, sondern werden ganz normal eingelegt und daher kann man rein technisch gesehen auch ohne Probleme eine andere Simkarte mit den Geräten nutzen. Dabei sollte man allerdings zwei Punkte beachten:

  • Normale Handytarife und Simkarten haben oft deutlich weniger Datenvolumen und daher erreicht man mit solchen Sim in den Homespots sehr schnell die Drosselgrenze. Das bedeutet, dass man in der Regel dann kaum noch mit einer sinnvollen Geschwindigkeit surfen kann.
  • Für den Zugang zum mobilen Internet benötigt man die korrekten APN Daten des jeweiligen Netzes. Diese sind im Homespot meistens bereits fest hinterlegt und daher kann man sie nicht ändern, wenn man eine Simkarte aus einem fremden Netz nutzt. Daher funktionieren Simkarten aus anderen Netzen mit einem Homespot meistens nicht.

Update: auch hier kommt es wieder sehr auf das Modell an. Bei einige Angebote (beispielsweise dem Vodafone GigaCube) kann man den APN festlegen und damit auch Simkarten aus anderen Handynetzen nutzen. Rein technisch gesehen kann man daher andere Simkarten mit einem Homespot nutzen, aber in der Regel macht das wenig Sinn.

Welches Netz nutzt mein Homespot?

Das Netz ist bei einem Homespot recht wichtig, da die Netzqualität vor Ort entscheidend dafür ist, wie schnell man surfen kann und ob man überhaupt Zugang zum mobilen Internet bekommt.

Die Zuordnung ist dabei derzeit noch recht einfach möglich:

  • Congstar Homespot: Telekom Netz
  • Vodafone GigaCube: Vodafone Netz
  • O2 Homespot: O2 Netz
  • Ortel Homespot: O2 Netz

Welche Einschränkungen gibt es bei Homespot und GigaCube?

Eine Einschränkung bei den Homespots haben wir bereits weiter oben geschrieben: die Geräte unterstützen in der Regel keine normale Telefonie. Es gibt aber noch weitere Punkte, die man beachten sollte. Bei Antennenfreak hat man gestestet und kam zu folgendem Ergebnis:

Was geht problemlos?

  • Email
  • Messenger wie WhatsApp oder Telegram
  • Facebook, Instagram usw.
  • Webseiten, Onlineshopping
  • Telefonie über VoIP
  • Audiostreaming (Spotify und Co)

Was geht mit Einschränkungen?

  • Videoportale, Videostreaming wie Netflix und Co. werden in der Qualität auf 480p reduziert. Das spart zwar Datenmengen, trübt aber auch die Auflösung

Was geht gar nicht?

  • Manche Onlinespiele lassen sich mit dem Gigacube nicht spielen, denn er bietet nur NAT Typ 3 (strict), nicht jedoch den oftmals notwendigen NAT Typ 2. Eine Umstellung ist nicht möglich.
  • DynDNS-Dienste funktionieren ebenfalls meist nicht

Bei Congstar kommt hinzu, dass der Homespot nur das LTE Netz nutzt und die 2G und 3G Bereiche nicht aktiv sind. Gibt es vor Ort also kein LTE ist der Homespot gar nicht erst einsetzbar.

Kann man die Homespot Simkarten auch in anderen Geräten nutzen?

Die Tarife beim Homespot bieten in der Regel sehr viel Datenvolumen für wenig Geld und daher sind viele Nutzer versucht, die Simkarten auch im Handy oder Tablet zu nutzen. Tatsächlich funktioniert das auch relativ gut, man muss nur die passenden APN Daten im Handy hinterlegen und kann dann das viele Datenvolumen (und bei Congstar die schnellere LTE Anbindung) ohne größere Probleme nutzen. An den Kosten ändert sich auch nichts.

Von |2018-08-22T10:30:37+00:00August 22nd, 2018|Ratgeber|0 Kommentare
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