//Homespot im Vergleich – sollte man lieber Vodafone, Congstar oder O2 wählen?

Homespot im Vergleich – sollte man lieber Vodafone, Congstar oder O2 wählen?

Homespot im Vergleich – sollte man lieber Vodafone, Congstar oder O2 wählen? – Wer nach einem Homespot Angebot samt Tarif sucht, hat derzeit drei große Abieter zu Auswahl: passende Geräte gibt es sowohl mit dem Congstar Homespot, dem Vodafone Gigacube als auch mit dem O2 Homespot. Alle drei Angebote haben vergleichbare Leistungen, nutzen aber unterschiedliche Netze und sind teilweise auch in den Sonderbedingungen unterschiedlich. In dem Artikel haben wir daher die Vorteile und die Nachteile der jeweilige Homespos gegenüber gestellt um die Auswahl für alle Nutzer, die sich für so ein mobiles WLAN interessieren etwas einfacher zu machen.

Die deutschen Homespots im Überblick

Congstar Homespot
Congstar Homespot
Der Congstar Homepot nutzt das D1 Telekom Netz und bietet LTE bis 40Mbit/s. Es steht 3 Tarife zur Auswahl. Der Stick ist standortgebunden, ein Standortwechsel kostet 10 Euro.
30GB Flat mit 20MBit/s für 20€
40GB Flat mit 40Mbit/s für 30€
10GB/48h für 10€
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Vodafone Homespot
Vodafone Gigacube
Der Vodafone Gigacube nutzt das Vodafone Netz und kann bis zu 300Mbit/s schnell surfen. Nutzt man den Cube einen Monat nicht, wird auch nichts abgerechnet.
50GB Flat mit 300Mbit/s für 34.99 Euro
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O2 Homespot
o2 Homespot
Der O2 Homespot nutzt das Mobilfunk-Netz von O2 und bietet Geschwindigkeiten bis 225MBit/s.
50GB Flat mit 300Mbit/s für 29.99 Euro
Der O2 Homespot wird (noch?) nicht online vermarktet und ist daher nur in den Shops verfügbar.

Vergleicht man die Netze haben derzeit sowohl die Telekom als auch Vodafone den besten Netzausbau in Deutschland, wobei die Telekom in der Regel noch vor Vodafone liegt. Wer also nach einem stabilen und schnellem Netz für den Homespot sucht, wird mit den Angebote von Congstar (Telekom) und dem Vodafone GigaCube am besten beraten sein. Es gibt auch die Möglichkeit, direkt vor Kauf zu prüfen, wie gut der Netzausbau in der eigenen Region ist. Dies geht am einfachsten hier:

Neben dem Netz gibt es aber noch weitere Besonderheiten der jeweiligen Homtspots.

Congstar Homespot und seine Besonderheiten

Congstar bietet auch Tarife für die kurze Nutzung an (48 Stunden) und ist damit interessant für Verbraucher, die nicht regelmäßg surfen wollen. Leider ist der Congstar Homespot nicht so flexibel wie die Angebote der Konkurrenten. Man muss das Gerät an einer bestimmten Adresse anmelden und der Homespot funktioniert dann nur in der dazugehörigen Funkzellen. Diese kann unter Umständen recht groß sein, so dass man den Spot auch etwas umziehen kann – der Einsatz in ganz Deutschland ist so aber nicht möglich. Man kann den Spot dazu höchsten bei der Kundenhotline von Congstar ummelden – das kostet dann allerdings Geld. Daher ist der Spot zwar im Garten durchaus nutzbar, für den mobile Einsatz in einem Wohnwagen mit immer wechselnden Positionen lohnt sich der Congstar Homespot aber nicht. Im Kleingedruckten schreibt das Unternehmen dazu:

Der Tarif ermöglicht die Datennutzung via der Mobilfunktechnologie LTE nur an dem vom Kunden angegebenen Standort und dessen unmittelbaren Umkreis (sogenannter Surfbereich) innerhalb Deutschlands. Voraussetzung für die Nutzung ist die Verfügbarkeit der Mobilfunktechnologie LTE am angegebenen Standort sowie ein LTE-fähiges Endgerät.

Wer den Homespot also mobil einsetzen will, ist bei Congstar falsch, hier sind die Angebote von Vodafone und O2 besser.

Congstar Homespot

  • 50GB/Monat mit 40MBit/s LTE für 30 Euro
  • 30GB/Monat mit 20MBit/s LTE für 20 Euro
  • 10GB/48h mit 20MBit/s LTE für 10 Euro
  • auch ohne Laufzeit, dann aber mit weniger Datenvolumen
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Vodafone GigaCube im Vergleich

Vodafone bietet den eigenen Homespot unter dem Namen GigaCube an. Trotz der anderen Bezeichnung bekommt man hier aber einen normalen Homespot wie man ihn auch von den anderen Anbietern her kennt.

Die Besonderheit beim Vodafone Homespot liegt dabei in der Abrechnung. Die monatlichen Kosten für den Gigacube fallen nur an, wenn man den Homespot auch wirklich genutzt hat. Wurden in einem Monat keine Daten übertragen, wird über den GigaCube auch nichts abgerechnet. Das entspricht schon beinahe der Abrechnung einer Prepaidkarte, auch wenn der Gigacube ganz normal eine Rechnung hat. Durch diese Besonderheit bei der Abrechnung eignet sich der Spot sehr gut für den Einsatz im Garten oder im Wohnwagen. Braucht man den Spot nicht mehr, kann man ihn einfach (beispielsweise über den Winter) einmotten und dann entstehen auch keine Kosten.

Man sollte aber in jedem Fall den GigaCube in solchen Fällen vom Strom-Netz trennen, denn auch wenn Handys oder Laptop nur eine Aktualisierung vornehmen, wäre das eine Datenübertragung und dann würde die volle Gebühr abgerechnet. So etwas kann man im besten Falle vermeiden, in dem man den Spot vom Stromnetz nimmt.

Eine weitere Besonderheit ist der Rabatt für Vodafone Kunden. Wer bereits einen Vodafone Tarif nutzt, kann monatlichen 5 Euro sparen. Berechtigte Mobilfunk-Verträge sind: Red S, Red M, Red L, Red XL, Red XXL, Red 1,5 GB, Red 3 GB, Red 8 GB, Red 20 GB, Red Young, Red Young L, Red Young XL, Young M, Young L, Young XL. Allerdings sollte man nicht innerhalb der Laufzeit kündigen, denn dann wird auch der GigaCube Tarif wieder teuer – den Rabatt gibt  es also nur so lange, wie man auch die Vodafone Tarife nutzt. Die Prepaid Tarife von Vodafone zählen leider nicht mit dazu. Für diese Angebote gibt es also keinen Rabatt – zumindest aktuell. Ob das zukünftig eventuell anders sein, lässt sich derzeit noch nicht sagen.

Vodafone GigaCube

  • 50GB Datenvolumen pro Monat mit 300MBit/s
  • für Vodafone Kunden: 29.99 Euro monatlich
  • für alle anderen: 34.99 Euro monatlich
  • Einrichtung: 51.99 Euro (einmalig)
  • abgerechnet wird nur, wenn in dem Monat auch Datenvolumen verbraucht wurde
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Der O2 Homespot im Vergleich mit den anderen Anbietern

Der Homespot von O2 hat im Vergleich des am wenigsten leistungsfähigste Netz und lässt sich dazu auch nur per Hotline oder im O2 Shop bestellen. Online gibt es den Homespot leider noch nicht. Ein Vorteil bei diesem Angebot: Man kann den O2 Homespot auf Wunsch auch ohne Laufzeit buchen. Das ist der Tarif monatlich kpnbar und es gibt keine lange Vertragslaufzeit. Das ist durchaus ein Vorteil, denn wenn man den Spot nicht mehr benötigt, kann man ihne cuh relativ schnell wieder los werden.

Mit dem Homespot bekommt also einen flexiblen Internet-Zugang zu einem relativ kleinen Preis und mit viel Datenvolumen. Zum Vergleich: die o2 Tarife um die 30 Euro bieten in der Regel nur 10GB Datenvolumen. Allerdings kann man mit dem Homespot dafür auch nicht telefonieren und SMS versenden. Die Geräte sind zum reinen Einsatz im Bereich der mobilen Datenübertragung gedacht. Ansonsten gibt es keine größeren Überraschungen. Der Tarif ist recht einfach gehalten und kommt ohne größere Klauseln aus.

Im Kleingedruckten schreibt O2 zu den Tarifen:

O2 Data for Spot monatlicher Grundpreis 29,99 € (mit 24 Monaten Vertragslaufzeit und gleichzeitiger Bestellung des O2 HomeSpot LTE Routers zum Preis von 1 €) bzw. 34,99 € (mit einem Monat Vertragslaufzeit und gleichzeitiger Bestellung des O2 HomeSpot LTE Routers zum Preis von 121 €). Einmaliger Einrichtungspreis 29,99 €. 50 GB Datenvolumen für Surfen mit bis zu 150 MBit/s im dt. O2 Mobilfunknetz pro Abrechnungsmonat enthalten, nach Verbrauch des im Tarif enthaltenen Datenvolumens für den Rest des Abrechnungsmonats bis 32 KBit/s. Keine Nutzung im Ausland möglich. Keine Telefonie möglich.

O2 Homespot Tarife

  • 50GB Datenvolumen pro Monat mit 150MBit/s
  • ohne Laufzeit: 34.99 Euro monatlich
  • mit Laufzeit: 29.99 Euro monatlich
  • Einrichtung: 29.99 Euro (einmalig)
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Insgesamt gesehen bietet der Vodafone GigaCube derzeit die meisten Leistung und Congstar das günstigste Paket mit dem billigsten Preis. Je nachdem, was man selbst gerne hätte, kann man sich so das passende Angebot aussuchen. Der O2 Homspot wirkt derzeit noch nicht ganz fertig, als hätte O2 dieses Angebot schonmal auf den Markt gebracht, ohne es komplett einzubinden.

Von | 2018-04-19T12:37:46+00:00 April 19th, 2018|Homespot Vergleich|0 Kommentare

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