Homespot testen – diese Angebote eignen sich gut – Homespot unter Internet Cube sind recht junge Produkte auf dem Mobilfunk-Markt und daher sind sich Verbraucher oft noch unsicher, ob ein solches Angebote wirklich zur eigenen Nutzung passt. Daher möchten viele Kunden vorher gerne probieren und testen und prüfen, ob ein Internet Cube mit WLAN wirklich eine Alternative für den Garten oder auch für das Internet zu Hause sein kann.

In diesem Artikel wollen wir darauf eingehen, welche Angebote und Tarife fürs Testen eines Homespots geeignet sind und welche eher nicht. Wer eher die professionellen Testergebnisse lesen möchte, findet diese hier: Homespot im Test von Stiftung Warentest und Co.

Anforderungen für den Test von Internet Cubes und Homespots:

  • möglichst kurze Laufzeiten um am Ende des Tests den Homespot auch schnell wieder kündigen zu können. Lange Laufzeiten sind dann keine Alternative, denn man würde auch noch zahlen, wenn der Test bereis wieder beendet ist.
  • die Kosten sollten im Testzeitraum natürlich auch nicht zu hoch liegen. Wer nur ein paar Tage testen will, möchte beispielsweise kaum den gesamten Monat bezahlen.

Man sollte allerdings bei allen Angeboten im Hinterkopf behalten, dass man die Hardware fast immer bezahlen muss. Auch wenn man den Cube nur einen Monat nutzt, muss man den Homespot dennoch komplett kaufen und damit sind die Kosten bei allen Anbietern entsprechend hoch. Man kann aber natürlich versuchen, die Hardware hinterher wieder gebraucht zu verkaufen.

Congstar Homespot  – alle Tarife auch ohne Laufzeit buchbar

Der Congstar Homespot ist ein sehr flexibles Angebot, denn bei diesem Cube kann man ALLE Tarife auch ohne längerfristige Laufzeit buchen. Der Tarif ist dann monatlich auch wieder kündbar – man bekommt den WLAN Cube von Congstar also auch schnell wieder los.

Allerdings zahlt man für die Hardware in jedem Fall 85 Euro. Damit ist der Homespot zwar vergleichsweise günstig, aber ein Testschnäppchen wie eine Freikarte ist er dennoch nicht.

Leider ist der Congstar Homespot nicht überalle mobil einsetzbar. Man muss das Gerät an einer bestimmten Adresse anmelden und der Homespot funktioniert dann nur in der dazugehörigen Funkzellen. Diese kann unter Umständen recht groß sein, so dass man den Spot auch etwas umziehen kann – der Einsatz in ganz Deutschland ist so aber nicht möglich. Man kann den Spot dazu höchsten bei der Kundenhotline von Congstar ummelden – das kostet dann allerdings Geld. Daher ist der Spot zwar im Garten durchaus nutzbar, für den mobile Einsatz in einem Wohnwagen mit immer wechselnden Positionen lohnt sich der Congstar Homespot aber nicht.

Homespot 30
Das Pausieren des Homespot-Vertrages ist jederzeit bis zu max. 180 Tage möglich (Bearbeitungsfrist: 48 Stunden). Das Entgelt für das Pausieren beträgt einmalig 20 €.
20 / Monat
  • mit oder ohne Laufzeit
  • 10€ Aktivierung
  • 30GB Datenvolumen
  • 50MBit/s LTE-Speed
Homespot 100
Das Pausieren des Homespot-Vertrages ist jederzeit bis zu max. 180 Tage möglich (Bearbeitungsfrist: 48 Stunden). Das Entgelt für das Pausieren beträgt einmalig 20 €.
30 / Monat
  • mit oder ohne Laufzeit
  • 10€ Aktivierung
  • 125GB Datenvolumen
  • 50MBit/s LTE-Speed
Homespot 200
Das Pausieren des Homespot-Vertrages ist jederzeit bis zu max. 180 Tage möglich (Bearbeitungsfrist: 48 Stunden). Das Entgelt für das Pausieren beträgt einmalig 20 €.
45 / Monat
  • mit oder ohne Laufzeit
  • 10€ Aktivierung
  • 250GB Datenvolumen
  • 50MBit/s LTE-Speed

Vodafone GigaCube Flex – ein Tarif zum Testen

Vodafone bietet für den eigenen Vodafone Homespot genau einen Tarif, der sich zum Testen eignet: den GigaCube Flex mit einem Monat Laufzeit. Alle anderen Angebote haben mindestens 24 Monate Laufzeit und sind dabei für einen Test eher ungeeignet. Der Flex kostet dabei 34.99 Euro monatlich und hat einen Kaufpreis von nur 49.95 Euro. Damit bekommt man aktuell bei Vodafone die Hardware am günstigsten.

Der Cube hat dabei sowohl Zugriff auf das Vodafone LTE Netz als auch zu den wirklich hohen Geschwindigkeiten bis maximal 500MBit/s. Damit bietet der GigaCube den maximalen Speed, den man im Vodafone Netz erreichen kann. Das gilt aber nur für die neueren Modellen – ältere GigaCube sind oft noch langsamer. Allerdings sind diese Zahlen lediglichen die maximalen Werte – in der Praxis surft man auch mit dem Vodafone GigaCube meistens langsamer.

Vodafone GigaCube

  • 125GB Datenvolumen pro Monat mit 500MBit/s für 34.99 Euro monatlich
  • 250GB Datenvolumen pro Monat mit 500MBit/s für 44.99 Euro monatlich
  • 500GB Datenvolumen pro Monat mit 500MBit/s für 74.99 Euro monatlich
  • Einrichtung: 49.99 Euro (einmalig) + 1 Euro Kaufpreis
  • Flex: abgerechnet wird nur, wenn in dem Monat auch Datenvolumen verbraucht wurde - 50GB für 34,99 Euro
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o2 Homespot nur für eine Woche buchen

Bei den O2 Homespot Angeboten gibt es aktuell ebenfalls nur einen Cube, der flexibel ohne Laufzeit auskommt: den O2 my Data Spot Flex.

Das Angebot hat zwei große Vorteile:

  • man bucht den Tarif immer nur für eine Woche und wenn man nicht mehr bucht, zahlt man auch nichts
  • es gibt keine längerfristige Vertragslaufzeit – wenn man den Cube kündigen will, kann man das jederzeit auch wieder tun.

Leider lässt sich O2 diese Flexibilität recht teuer bezahlen. Der Router selbst kostet in dem Fall satte 145 Euro und ist damit fast doppelt so teuer wie das Congstar Angebot. Dazu kann man den WLAN Cube aktuell nur offline bestellen – im O2 Onlineshop ist er nicht zu haben und es ist auch nicht bekannt, ob und wann sich an der Stelle etwas ändern könnte.

Wichtig für die Nutzung der O2 Homespot ist daher auf jeden Fall ein gut ausgebautes O2 Netz. Es sollte in jedem Fall LTE vorhanden sein und je besser das Netz ausgebaut ist, desto näher kommt man an die maximalen 225Mbit/s, die der Homespot im Endeffekt erreichen kann. Damit ist der Homespot von O2 derzeit der schnellste Homespot auf dem Markt. Das Vodafone Netz ist zwar noch schneller, der Vodafone GigaCube unterstützt aber diesen hohen Speed bisher nicht. Die Netzabdeckung kann man hier prüfen: O2 Netzkarte und Ausbaustand

O2 Homespot Tarife

  • 10GB pro Woche mit 225MBit/s für 9.99 Euro
  • 100GB pro Monat mit 225MBit/s für 29.99 Euro
  • unlimitiertes Datenvolumen mit 225MBit/s für 39.99 Euro
  • Einrichtung: 29.99 Euro (einmalig)
  • Homespot: 25 bis 145 Euro Euro (einmalig)
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5G Homespots noch zu teuer

Mittlerweile gibt es auch die ersten 5G Homespots, mit denen man das 5G Netz mit nutzen kann, so es denn bereits vor Ort ausgebaut ist. Allerdings sind  die Kosten dafür derzeit noch sehr hoch, allein die reine Hardware (also der WLAN Cube) schlägt mit mehreren hundert Euro zu buchen und es gibt aktuellen keinen 5G Tarif, der ohne Laufzeit auskommt. Man ist also immer 24 Monate an den Vertrag gebunden. Das ist kaum zum Testen geeignet.

Wer wirklich günstig testen möchte, sollte zu einer Prepaid Freikarte greifen. Diese unterstützen war auch kein 5G, aber man kann mit ihnen ohne Risiko (da kein Kaufpreis und keine Versandkosten) die LTE Qualität prüfen. Damit weiß man auch, wie gut oder schlecht der GigaCube oder Homespot in diesem Netz an dieser Position surfen kann.

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