//Vodafone GigaCube – Erfahrungen, Preise und Speed des Homespots im D2 Netz

Vodafone GigaCube – Erfahrungen, Preise und Speed des Homespots im D2 Netz

Vodafone GigaCube – Erfahrungen, Preise und Speed des Homespots im D2 Netz – Vodafone bietet ebenfalls einen mobilen WLAN Router als Alternative zu den Kabel-DSL-Anschlüssen an und vermarktet den neuen Homespot unter dem Namen Vodafone GigaCube. Trotz des anderen Namens ist der Gigacube aber ein vollwertiger Homespot, der wie die Angebote der Konkurrenz ein WLAN Netz aufbaut und die Verbindung zum Internet über das Mobilfunk-Netz (in dem Fall das D2 Netz von Vodafone) herstellt. Den Gigacube gibt es seit Anfang 2017 und er erweitert die DSL- und Kabel-Tarife von Vodafone.

“Der GigaCube ist unser nächster Giga-Streich: Mit dem GigaCube bringen wir Kunden das größte Datenpaket im Markt – und Highspeed-WLAN auch dorthin, wo kein Kabel liegt”, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. “Denn dort liefert das herkömmliche Festnetz aus der Dose oft nur wenige Megabit. Der GigaCube bringt Highspeed einfach und überall. Und damit WLAN ohne Anschlussdose. Und ohne warten auf den Festnetztechniker.”

Die Tarife des Vodafone GigaCube

Vodafone GigaCube

  • 50GB Datenvolumen pro Monat mit 300MBit/s
  • für Vodafone Kunden: 29.99 Euro monatlich
  • für alle anderen: 34.99 Euro monatlich
  • Einrichtung: 51.99 Euro (einmalig)
  • abgerechnet wird nur, wenn in dem Monat auch Datenvolumen verbraucht wurde
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Die Besonderheit beim Vodafone Homespot liegt dabei in der Abrechnung. Die monatlichen Kosten für den Gigacube fallen nur an, wenn man den Homespot auch wirklich genutzt hat. Wurden in einem Monat keine Daten übertragen, wird über den GigaCube auch nichts abgerechnet. Das entspricht schon beinahe der Abrechnung einer Prepaidkarte, auch wenn der Gigacube ganz normal eine Rechnung hat. Durch diese Besonderheit bei der Abrechnung eignet sich der Spot sehr gut für den Einsatz im Garten oder im Wohnwagen. Braucht man den Spot nicht mehr, kann man ihn einfach (beispielsweise über den Winter) einmotten und dann entstehen auch keine Kosten.

Man sollte aber in jedem Fall den GigaCube in solchen Fällen vom Strom-Netz trennen, denn auch wenn Handys oder Laptop nur eine Aktualisierung vornehmen, wäre das eine Datenübertragung und dann würde die volle Gebühr abgerechnet. So etwas kann man im besten Falle vermeiden, in dem man den Spot vom Stromnetz nimmt.

Eine weitere Besonderheit ist der Rabatt für Vodafone Kunden. Wer bereits einen Vodafone Tarif nutzt, kann monatlichen 5 Euro sparen. Berechtigte Mobilfunk-Verträge sind: Red S, Red M, Red L, Red XL, Red XXL, Red 1,5 GB, Red 3 GB, Red 8 GB, Red 20 GB, Red Young, Red Young L, Red Young XL, Young M, Young L, Young XL. Allerdings sollte man nicht innerhalb der Laufzeit kündigen, denn dann wird auch der GigaCube Tarif wieder teuer – den Rabatt gibt  es also nur so lange, wie man auch die Vodafone Tarife nutzt. Die Prepaid Tarife von Vodafone zählen leider nicht mit dazu. Für diese Angebote gibt es also keinen Rabatt – zumindest aktuell. Ob das zukünftig eventuell anders sein, lässt sich derzeit noch nicht sagen.

Die aktuellen Homspot Tarife im Vergleich

Congstar Homespot
Congstar Homespot
Der Congstar Homepot nutzt das D1 Telekom Netz und bietet LTE bis 40Mbit/s. Es steht 3 Tarife zur Auswahl. Der Stick ist standortgebunden, ein Standortwechsel kostet 10 Euro.
30GB Flat mit 20MBit/s für 20€
40GB Flat mit 40Mbit/s für 30€
10GB/48h für 10€
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Vodafone Homespot
Vodafone Gigacube
Der Vodafone Gigacube nutzt das Vodafone Netz und kann bis zu 300Mbit/s schnell surfen. Nutzt man den Cube einen Monat nicht, wird auch nichts abgerechnet.
50GB Flat mit 300Mbit/s für 34.99 Euro
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O2 Homespot
o2 Homespot
Der O2 Homespot nutzt das Mobilfunk-Netz von O2 und bietet Geschwindigkeiten bis 225MBit/s.
50GB Flat mit 300Mbit/s für 29.99 Euro
Der O2 Homespot wird (noch?) nicht online vermarktet und ist daher nur in den Shops verfügbar.

Der Vodafone Homespot und die Netzqualität

Der Vodafone GigaCube nutzt für den Zugang zum Internet das Mobilfunk-Netz von Vodafone. Der Cube kann damit überall dort eingesetzt werden, wo es ein gute ausgebautes D2 Netz von Vodafone gibt. Je besser der Ausbau und je höher die Geschwindigkeiten des Vodafone-Handynetzes vor Ort, desto besser ist auch der Einsatz des Vodafone Homespots. Den Ausbaustand des Vodafone Netzes kann man kostenfrei auf der Vodafone Netzkarte abfragen.

Der Cube hat dabei sowohl Zugriff auf das Vodafone LTE Netz als auch zu den wirklich hohen Geschwindigkeiten bis maximal 300MBit/s. Das Vodafone Netz bietet zwar bereits 500MBit/s in einigen Regionen, aber auch die 300MBit/s sind schon ein sehr hoher Wert bei der Geschwindigkeit und weit mehr, als man mit den meisten DSL-Anschlüssen in Deutschland bekommt. Allerdings sind diese Zahlen lediglichen die maximalen Werte – in der Praxis surft man auch mit dem Vodafone GigaCube meistens langsamer.

Das Unternehmen schreibt zu den Geschwindigkeiten:

Mit Deinem Tarif profitierst Du immer von der für Dich maximal verfügbaren Geschwindigkeit beim Surfen. Du erhältst 4G|LTE mit einer Geschwindigkeit von bis zu 300 Mbit/s im Download und bis zu 50 Mbit/s im Upload. Deine individuelle Bandbreite hängt z.B. von Deinem Standort, Deinem Gerät und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Deiner Funkzelle ab. Die Maximalwerte sind unter optimalen Bedingungen an immer mehr Standorten innerhalb Deutschlands verfügbar. Durchschnitt laut Connect Test-Ausgabe 1/2018 beträgt 44,53 Mbit/s im Download und 18,83 Mbit/s im Upload in Stadtgebieten (Walktest). Infos zum Netzausbau und zur Bandbreite vor Ort erhältst Du unter www.vodafone.de/netz und in der MeinVodafone-App.

Bei der Netzqualität und dem Netzausbau belegt Vodafone in der Regel den zweiten Platz unter den deutschen Mobilfunk-Netzen und damit kann man in vielen Bereichen in Deutschland bereits sehr schnell und auch sehr stabil surfen.Vor allem im Vergleich mit dem O2 Netz und dem O2 Homespot hat Vodafone einige Vorteile. Die Netzqualität des GigaCube entspricht dabei dem normalen Handy-Netz von Vodafone – wer also mit dem Handy schnelle Verbindungen in diesem Netz hat, kann auch mit dem Homespot recht schnell surfen.

Vodafone GigaCube

  • 50GB Datenvolumen pro Monat mit 300MBit/s
  • für Vodafone Kunden: 29.99 Euro monatlich
  • für alle anderen: 34.99 Euro monatlich
  • Einrichtung: 51.99 Euro (einmalig)
  • abgerechnet wird nur, wenn in dem Monat auch Datenvolumen verbraucht wurde
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Vodafone GigaCube oder Tethering per Handy?

Wer bereits einen Handytarif mit Datenflat hat, kann natürlich auch einfach das Handy nehmen und damit eine WLAN Hotspot erstellen. Das ist billiger, weil man keinen extra Vertrag benötigt, hat aber auch einige Nachteile, die man beachten sollte:

  • Die Handytarife haben in der Regel nur ein deutlich geringeres Datenvolumen von wenigen Gigabyte im Monat. Wer also häufiger surft, ist mit der 50GB Datenflatrate des Homespots in der Regel besser beraten, weil deses Datenvolumen groß genug ist, um auch Videos und Musik zu streamen.
  • Das Tethering mit dem Handy belastet den Akku der Geräte sehr stark. Man sollte diese Technik nur einsetzen, wenn man die Geräte direkt ans Stromnetz anschließen kann und daher der Akku nicht leer geht. Der Homespot hat einen eigenen Stromanschluss und arbeitet nicht mit einem Akku.
  • Der Homespot hat eine deutlich größere Reichweite und kann ein WLAN Netzwerk aufbauen, dass teilweise mehrere hunderte Meter weit reicht. An diese Abdeckung kommen Handys nicht heran. Gerade für den Garten ist daher ein Homespot durchaus zu empfehlen.

Insgesamt gesehen sind Handys und Smartphones als Hotspots vor allem für den kurzfristigen Einsatz eine Alternative. Wer dagegen häufiger mobil Surfen will und das auch über längere Zeit und mit höherem Datenverbrauch, findet mit den Homespots mittlerweile wirklich eine gute Alternative. Die Kosten sind natürlich nicht zu unterschätzen, liegen aber in einem Bereich, den man derzeit auch für einen normalen Internet-Anschluss per DSL bzw. Kabel zahlt.

Video: So einfach kann man den GigaCube in Betrieb nehmen

Von | 2018-03-19T12:25:46+00:00 März 19th, 2018|Anbieter|0 Kommentare

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