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Vodafone GigaCube im Test – unser Testbericht und unsere Erfahrungen mit dem Vodafone Homespot – Vodafone bietet schon seit einiger Zeit unter dem Namen Vodafone GigaCube einen eigenen Homespot an. Im Märze 2019 wurde dabei die Hardware aktualisiert und nun bekommt man einen schnelleren Homespot zum gleichen Preis. Wir haben uns den neuen Vodafone Homespot genauer angeschaut und gestestet, was der neue Cube leistet. Unsere Erfahrungen und den Testbericht gibt es hier.

An den Tarifen selbst hat sich nichts geändert. Vodafone bietet den GigaCube weiterhin mit zwei Tarifen an. Maximal stehen 200GB monatliches Datenvolumen zur Verfügung und für Kunden gibt es einen Rabatt auf die Grundgebühr:

Vodafone GigaCube

  • 30GB Datenvolumen pro Monat mit 500MBit/s für 24.99 Euro monatlich
  • 125GB Datenvolumen pro Monat mit 500MBit/s für 34.99 Euro monatlich
  • 250GB Datenvolumen pro Monat mit 500MBit/s für 44.99 Euro monatlich
  • Einrichtung: 49.99 Euro (einmalig) + 1 Euro Kaufpreis
  • Flex: abgerechnet wird nur, wenn in dem Monat auch Datenvolumen verbraucht wurde - 50GB für 34,99 Euro
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Die Besonderheit dabei: Vodafone rechnet nur dann ab, wenn im jeweiligen Monat der Cube auch gebraucht wurde. Ohne Datenübertragung zahlt man auch nichts – das findet man so bei den anderen Homespot und eventuellen Alternativen zum GigaCube auf dem Markt nicht.

Die Bestellung Lieferung des Vodafone GigaCube

Der Versand ging extrem schnell: bereits am nächsten Tag war die Bestellung da, wir hatten allerdings auch bereits am Vormittag bestellt. Allerdings war de GigaCube damit noch nicht nutzbar, denn das Unternehmen hatte zwei Schreiben beigelegt, die unterschrieben werden muss und dann an Vodafone zurück geschickt werden sollten (Freiumschlag lag bei). Weil ab und an Fragen dazu aufkommen: man unterschreibt dabei auch gleich eine SCHUFA Klausel, die Vodafone den Datenaustausch mit der Schufa erlaubt und auch eine Vollmacht für eine Bankauskunft. Das erscheint dann doch etwas übertrieben für einen simplen Homespot.

Die Installation des Vodafone GigaCube im Test

Vodafone verspricht für den GigaCube eine sehr einfache Installation. Tatsächlich liegt auf den ersten Blick allerdings viel Papier dabei, dass doch einige Schritte verspricht. In der Praxis geht aber alles tatsächlich sehr einfach: man nimmt die Simkarte aus dem Blister (unser GigaCube benötigte eine MicroSIM) und danach legt man sie einfach in den ausgeschalteten Cube. Danach wird der Cube mit dem Stromnetz verbunden und war sofort einsatzbereit. Das lief wirklich erfreulich einfach und reibungslos:

  • man muss die Simkarte nicht registrieren oder identifizieren (per Ausweis) und damit kann man an sich sofort nach dem Erhalt der Simkarte per Post surfen. Der GigaCube lässt sich damit einfacher in Betrieb nehmen als eine normale Prepaidkarte.
  • Es gibt keine PIN auf der Simkarte, so dass man auch hier nichts eingeben muss. Karte einlegen und los geht es, ohne weitere Verzögerung.

Diese leicht und wirklich einfache Installation des GigaCube ist wirklich eine große Stärke des Gerätes!

Der Anschluss weiterer Endgeräte (Handys, Smartphone, Laptops) ist fast ebenso leicht. In der Packung selbst liegt eine Karte mit den Zugangsdaten und einem QR-Code. Scannt man diesen, werden die korrekten Daten für den WLAN Zugang automatisch gesetzt. Man kann die Daten aber auch per Hand eingeben und auf dem GigaCube selbst sind die Zugangsdaten auch nochmal vermerkt. Dazu hat der Cube einen normalen LAN-Ausgang. Wer also Geräte ohne WLAN hat, kann diese auch einfach per LAN Kabel anschließen und so ins Internet bringen.

Eine Hürde gab es aber noch: beim ersten Online-Gang auf dem Laptop mussten wir noch ein neues Passwort für den Nutzer-Bereich des Cubes setzen. Das war aber auch sehr schnell gemacht und wird nur zu ersten Einrichtung benötigt. Danach kommt diese Aufforderung nicht mehr – es sein denn man wählt sich selbst in den Konfigurationsbereich ein.

Copyright: Vodafone

Der Speed des Vodafone GigaCube

Vodafone bietet mit den neuen GigaCube Homespots ab 2019 auch Geschwindigkeiten bis 500MBit/s. Das ist derzeit das Maximum im Vodafone Netz und damit sind die Homespots rein theoretisch so schnell wie die normalen Handyverträge von Vodafone. Der GigaCube ist dami auch der schnellste Homespot auf dem deutschen Markt. Aktuell gib es kein Angebot, dass mehr Speed bieten würde.

Hinweis: Ältere Modelle des Vodafone GigaCube sind teilweise noch langsamer. Das liegt nicht direkt am Homespot Tarif, sondern an der Hardware, die nicht mehr Speed unterstützt. In solchen Fällen kann man auf einen neueren Cube wechseln und hat dann auch den höheren Speed.

In der Praxis erreicht man die 500MBit/s aber natürlich eher nicht. Das sind die Maximalwerte im Vodafone Netz, die nur dann wirklich theoretisch möglich sind, wenn das Netz perfekt ausgebaut ist und niemand anders die jeweilige Funkzelle nutzt. Wir sind also beim Test nicht davon ausgegangen, dass dieser Speed erreicht wird.

Direkt beim ersten Test (im städtischen Bereich) lag der Vodafone GigaCube beim Speed höher bereits als der normale Internet Anschluss. Die Werte pendelten sich bei 50 bis 70Mbit/s im Download ein und damit war der Internet-Zugang schneller als unser normaler DSL 50.000 Internet-Zugang. Das sind wirklich gute Werte und der Speed war auch recht stabil und nach mehreren Stunden immer noch in dieser Größenordnung nutzbar.

Im ländlichen Raum lag der Wert bei 20 bis 30 Mbit/s und damit langsamer. Aber auch das sind immer noch recht gute Werte, wenn man bedenkt, dass in der Testregion die Telekom im Kabelnetz nur 16Mbit/s anbietet.

Auch das aufgebaute WLAN Netz war durchaus solide und hatte eine angenehme Reichweite. Im freien ohne Wände konnte man sich außer Sicht des GigaCube bewegen und hatte dennoch WLAN. In Gebäuden schaffte es der Router über 4 bis 5 Zimmer (und die entsprechende Wände) das WLAN bereit zu stellen, wobei man hier mit jedem Zimmer dann doch einen deutlich Abfall bei der Signalstärke bemerkt. Im Vergleich zu anderen WLAN Router ist die Signalstärke aber deutlich höher – man merkt, dass der Cube darauf ausgelegt ist, ein starkes WLAN zur Verfügung zu stellen. Eine Einschränkung auf eine bestimmte Funkzelle (wie bei Congstar) gibt es nicht. Man kann den GigaCube einfach mit an einen neuen Ort nehmen, dort an die Steckdose stecken und los geht es.

Im Test gab es einige Irritationen, weil nach der Inbetriebnahme zwei WLAN zur Verfügung standen. Das eine WLAN war mit 5G gekennzeichnet und das deutet mittlerweile eher auf 5G Datenverbindungen hin (dem Nachfolger von LTE). Tatsächlich nutzt der Vodafone GigaCube aber zwei Frequenzbereich für das WLAN und bietet daher auch zwei verschiedene WLAN an: den 2,4 GHz- Bereich oder den 5 GHz- Bereich. Man kann sich als entscheiden, in welchen WLAN man surft. Mit einigen Geräten haben wir dabei die Erfahrung gemacht, dass sie im 5 GHz Bereich nicht so gut zurecht kamen und es entweder erst gar keine Verbindung gab oder diese immer wieder ausfiel. Im 2,4 GHz- Bereich gab es diese Probleme nicht, hier hatten alle Geräte schnelles WLAN. Hier sollte man etwas experimentieren und schauen, welche Geräte wo gut laufen und daher eigene Erfahrungen mit dem Vodafone GigaCube sammeln.

Die Videokomprimierung

Ein großer Kritikpunkt beim Vodafone GigaCube in vielen Foren ist immer wieder, dass sich das Unternehmen vorbehält, bei Videos die Qualität zu drosseln. Konkret dürfte die Datenübertragung bei Videos auf SD-Qualität (480p) herunter reduiert werden. Vodafone will so Datenvolumen sparen und dafür sorgen, dass nicht zu viel Video- und Streaming-Traffic das Netz blockiert. Kunden finden das aber natürlich weniger toll, denn wenn man ein Video in HD sehen will, sollte es eben auch in HD übertragen werden und nicht in SD mit entsprechend mehr Aufpixelungen.

Wir haben im Test des GigaCube sowohl Youtube als auch andere Dienste getestet und konnten in keinem Fall feststellen, dass die Qualität der Übertragung durch Vodafone verändert wurde. Das Unternehmen scheint sich also das Recht dazu vorzubehalten, wendet es derzeit aber nicht an. Entsprechend heißt es auch in den FAQ dazu:

Die Video-Komprimierung reduziert die Bildübertragung bei Videostreams auf SD-Qualität. Dadurch verlängern wir die Nutzungsdauer Ihrer Frei-GB. Die übertragenen Inhalte werden dadurch nicht verändert. Die Komprimierung reduziert die Auflösung der Videos.
Gut zu wissen: Aktuell werden die Videos nicht komprimiert. Wir behalten uns aber vor, dass in Zukunft Video-Streaming-Inhalte auf SD-Qualität (480p) beschränkt sind.

In unserem Testbericht können wir also festhalten, dass die Videos beim Vodafone GigaCube nicht komprimiert werden und man mit dem Homespot die Qualität bekommt, die das jeweilige Portal sendet. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

Das Fazit unserers Testberichtes zum Vodafone GigaCube

Man konnte es aus dem Test wahrscheinlich bereits heraus lesen, aber wir waren im Test mit dem Vodafone GigaCube sehr zufrieden. Das Gerät löst alle Versprechen ein: es ist schnell installiert und man surft schnell im Netz, vor allem dann, wenn man kein Kabel zur Verfügung hat.

Abzüge gibt es etwas beim Preis, der mit 35 bzw. 45 Euro (je nach Datenvolumen) im Vergleich mit anderen Homespots (beispielweise dem Congstar Homespot) doch recht hoch ausfällt.

Das Abrechnungsmodelle mit der Pausierung der Kosten, wenn man keine Daten nutzt ist dagegen sehr kundenfreundlich und kommt einem mobilen Einsatz (beispielsweise im Sommer im Garten) seht entgegen. Wer ohnehin schon einen Vodafone Vertrag nutzt, spart dazu noch 10 Euro monatlich auf die Grundgebühr.

Vodafone GigaCube

  • 30GB Datenvolumen pro Monat mit 500MBit/s für 24.99 Euro monatlich
  • 125GB Datenvolumen pro Monat mit 500MBit/s für 34.99 Euro monatlich
  • 250GB Datenvolumen pro Monat mit 500MBit/s für 44.99 Euro monatlich
  • Einrichtung: 49.99 Euro (einmalig) + 1 Euro Kaufpreis
  • Flex: abgerechnet wird nur, wenn in dem Monat auch Datenvolumen verbraucht wurde - 50GB für 34,99 Euro
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