//Congstar Homespot – Erfahrungen, Speed und Kosten für den D1 Homespot

Congstar Homespot – Erfahrungen, Speed und Kosten für den D1 Homespot

Congstar Homespot – Erfahrungen, Speed und Kosten für den D1 Homespot – Congstar hatte im vergangenen Jahr sehr überraschend den Congstar Homespot vorgestellt und damit als erster Anbieter dieser Bereich erschlossen. Mittlerweile gibt es auch andere Angebote und Alternativen zu Congstar auf dem Markt, das Unternehmen bietet den Homespot aber nach wie vor im gut ausgebauten D1 Netz an. Im Gegensatz zum Vodafone GigaCube und dem O2 Homespot bietet im Telekom Netz nicht die Telekom selbst den Homespot an, sondern überlässt es dem Tochterunternehmen Congstar, diesen Bereich auszutesten.

Leider ist der Congstar Homespot nicht so flexibel wie die Angebote der Konkurrenten. Man muss das Gerät an einer bestimmten Adresse anmelden und der Homespot funktioniert dann nur in der dazugehörigen Funkzellen. Diese kann unter Umständen recht groß sein, so dass man den Spot auch etwas umziehen kann – der Einsatz in ganz Deutschland ist so aber nicht möglich. Man kann den Spot dazu höchsten bei der Kundenhotline von Congstar ummelden – das kostet dann allerdings Geld. Daher ist der Spot zwar im Garten durchaus nutzbar, für den mobile Einsatz in einem Wohnwagen mit immer wechselnden Positionen lohnt sich der Congstar Homespot aber nicht.

Der Congstar Homespot Tarif im Detail

Congstar Homespot

  • 50GB/Monat mit 40MBit/s LTE für 30 Euro
  • 30GB/Monat mit 20MBit/s LTE für 20 Euro
  • 10GB/48h mit 20MBit/s LTE für 10 Euro
  • auch ohne Laufzeit, dann aber mit weniger Datenvolumen
Jetzt zum Angebot »

 

Trotzdem ist der Spot interessant – vor allem, da Congstar einen kurzfristige Flatrate dafür bietet. Für 10 Euro kann man 2 Tage surfen. Das Angebot passt sehr gut, wenn man den Spot nur über das Wochenende benötigt. Dann muss man keinen längerfristigen Tarif abschließen, sondern bucht den Spot für das jeweilige Wochenende. Wer allerdings öfter das Wochenende den Congstar Homespot nutzen will, sollte auf jeden Fall die größere Flatrate nutzen, das wird dann billiger.

Die Homespot Tarife im Vergleich

Congstar Homespot
Congstar Homespot
Der Congstar Homepot nutzt das D1 Telekom Netz und bietet LTE bis 40Mbit/s. Es steht 3 Tarife zur Auswahl. Der Stick ist standortgebunden, ein Standortwechsel kostet 10 Euro.
30GB Flat mit 20MBit/s für 20€
40GB Flat mit 40Mbit/s für 30€
10GB/48h für 10€
zum Anbieter
Vodafone Homespot
Vodafone Gigacube
Der Vodafone Gigacube nutzt das Vodafone Netz und kann bis zu 300Mbit/s schnell surfen. Nutzt man den Cube einen Monat nicht, wird auch nichts abgerechnet.
50GB Flat mit 300Mbit/s für 34.99 Euro
zum Anbieter
O2 Homespot
o2 Homespot
Der O2 Homespot nutzt das Mobilfunk-Netz von O2 und bietet Geschwindigkeiten bis 225MBit/s.
50GB Flat mit 300Mbit/s für 29.99 Euro
Der O2 Homespot wird (noch?) nicht online vermarktet und ist daher nur in den Shops verfügbar.

Congstar bietet im Vergleich mit den anderen Anbietern auch Tarife mit kurzer Laufzeit an. Man kann den Spot also auch monatlich kündbar buchen – dann kann man den Homespot auch sehr flexibel über die Wintermonate kündigen, wenn man das Gerät ohnehin nicht benötigt.

Die Telekom Netzqualität beim Congstar Homespot

Der Congstar Homespot nutzt für die Verbindung ins Internet das Mobilfunk-Netz der Telekom und benötigt daher für die Funktion ein ausgebautes D1 Netz. Je besser das Telekom Netz in der eigenen Region ausgebaut ist, desto besser ist auch die Funktion des Homespots. Allerdings gibt es eine Einschränkung: der Congstar Homespot kann zwar LTE nutzen, die maximalen Geschwindigkeiten im D1 Netz sind aber nicht frei gegeben. Die normalen Telekom Tarife surfen beispielsweise mit bis zu 300MBit/s – beim Congstar Angebot sind bei maximal 40MBit/s Schluss. Im Vergleich mit den WLAN Routern von O2 und Vodafone ist der Congstar Homespot damit das langsamste Angebot. Dazu ist das Surfen natürlich nur am gebuchten Standort möglich.

Congstar schreibt dazu:

Der Tarif ermöglicht die Datennutzung via der Mobilfunktechnologie LTE nur an dem vom Kunden angegebenen Standort und dessen unmittelbaren Umkreis (sogenannter Surfbereich) innerhalb Deutschlands. Voraussetzung für die Nutzung ist die Verfügbarkeit der Mobilfunktechnologie LTE am angegebenen Standort sowie ein LTE-fähiges Endgerät.

Die Netzabdeckung der Telekom kann man direkt auf der Netzausbaukarte der Telekom prüfen. Wichtig ist dabei vor allem, das vor Ort LTE zur Verfügung steht. Dann kann man mit dem Homespot deutlich schneller surfen als nur im 3G Netz der Telekom (in dem dazu meistens sehr viele Endgeräte eingebucht sind).

Alternativen zum Congstar Homespot

Aufgrund der eher langsamen Geschwindigkeiten suchen viele Verbraucher nach einer Möglichkeit, gute Netzqualitöt und mehr Speed zu bekommen. Leider gibt es dazu direkt im Telekom Netz keine Alternative. Im D2 Netz von Vodafone gibt es allerdings den Vodafone GigaCube. Dieser bietet (bei ähnlicher Netzqualität und LTE Zugang) Geschwindigkeiten bis zu 300MBit/s und ist damit fast 6 Mal so schnell wie das Angebot von Congstar. Allerdings bietet der Vodafone GigaCube leider keine Tagesflatrate, hat allerdings ein anderes interessantes Feature: es wird nur abgerechnet, wenn man in dem Monat auch Daten verbraucht hat. Nutzt man den GigaCube also nicht, wird also auch nichts abgerechnet. Das macht den Cube auch sehr flexibel und kostengünstig beim Einsatz.

Congstar Homespot oder Tethering per Handy?

Wer bereits einen Handytarif mit Datenflat hat, kann natürlich auch einfach das Handy nehmen und damit eine WLAN Hotspot erstellen. Das ist billiger, weil man keinen extra Vertrag benötigt, hat aber auch einige Nachteile, die man beachten sollte:

  • Die Handytarife haben in der Regel nur ein deutlich geringeres Datenvolumen von wenigen Gigabyte im Monat. Wer also häufiger surft, ist mit der 50GB Datenflatrate des Homespots in der Regel besser beraten, weil deses Datenvolumen groß genug ist, um auch Videos und Musik zu streamen.
  • Das Tethering mit dem Handy belastet den Akku der Geräte sehr stark. Man sollte diese Technik nur einsetzen, wenn man die Geräte direkt ans Stromnetz anschließen kann und daher der Akku nicht leer geht. Der Homespot hat einen eigenen Stromanschluss und arbeitet nicht mit einem Akku.
  • Der Homespot hat eine deutlich größere Reichweite und kann ein WLAN Netzwerk aufbauen, dass teilweise mehrere hunderte Meter weit reicht. An diese Abdeckung kommen Handys nicht heran. Gerade für den Garten ist daher ein Homespot durchaus zu empfehlen.

Insgesamt gesehen sind Handys und Smartphones als Hotspots vor allem für den kurzfristigen Einsatz eine Alternative. Wer dagegen häufiger mobil Surfen will und das auch über längere Zeit und mit höherem Datenverbrauch, findet mit den Homespots mittlerweile wirklich eine gute Alternative. Die Kosten sind natürlich nicht zu unterschätzen, liegen aber in einem Bereich, den man derzeit auch für einen normalen Internet-Anschluss per DSL bzw. Kabel zahlt.

Congstar Homespot

  • 50GB/Monat mit 40MBit/s LTE für 30 Euro
  • 30GB/Monat mit 20MBit/s LTE für 20 Euro
  • 10GB/48h mit 20MBit/s LTE für 10 Euro
  • auch ohne Laufzeit, dann aber mit weniger Datenvolumen
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Insgesamt ist der Congstar Homespot aber durchaus interessant, da die Telekom in fast allen Bereichen in Deutschland ein (mehr oder weniger gut ausgebautes) Mobilfunk-Netz bietet und der Homespot damit in vielen Bereichen eingesetzt werden kann – bevorzugt natürlich da, wo es kein Festnetz-Kabel der Telekom oder eines anderen Anbieters gibt. Beim Speed ist das Congstar Angebot eher langsam – wer Wert auf  hohe Geschwindigkeiten bei der Datenübertragung legt, sollte lieber zu einem der anderen Anbieter greifen oder warten, bis Congstar die Angebot etwas aufbessert. Leider ist bisher aber nicht klar, ob und wann das passieren könnte.

Video: der Congstar Homespot

Von | 2018-03-20T12:34:24+00:00 März 20th, 2018|Anbieter|0 Kommentare

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