Homespot pausieren – diese Anbieter haben bereits diese Funktion – Homespot eigenen sich für viele Zwecke, aber oft brauchen man den Internet-Zugang nicht immer, sondern nur zu bestimmten Zeiten. Beispielsweise benötigt man Internet im Garten oft nur in der warmen Jahreszeit und einen Cube für das Wohnmobil braucht man auch oft nur in der Urlausbssaison. Daher suchen viele Nutzer nach Homespot und WLAN Cubes, die sie pausieren können so dass der Homespot nicht immer gekündigt und nach einigen Monaten wieder neu gebucht werden muss. Leider gibt es im Homespot Vergleich nur wenige Angebote, die diese Funktion unterstützen und wir haben daher in diesem Artikel die Anbieter zusammengestellt, bei denen sich der Homespot pausieren lässt.

Congstar Homespot – Pausierung bis zu 180 Tage

Congstar bietet den Homespot schon länger als Flex-Variante mit kurzer Laufzeit an. Mittlerweile hat das Unternehmen aber auch die Pausierung hinzugefügt und damit kann man die Zahlung für den Congstar Homespot um bis zu 180 Tage am Stück aussetzen. Dies sieht im Details wie folgt aus:

  • Zeitraum: maximal 180 Tage
  • Kosten: 20 Euro pro Pausierung
  • Über den Kundenservice zu beantragen

Congstar selbst schreibt dazu:

Das Pausieren des Homespot-Vertrages ist jederzeit bis zu max. 180 Tage möglich (Bearbeitungsfrist: 48 Stunden). Das Entgelt für das Pausieren beträgt einmalig 20 €. Zugebuchte Optionen sind von der Pause ausgenommen und werden weiterhin berechnet. Während der Pause entfällt die Pflicht zur Erbringung der gegenseitig im Rahmen des Homespot-Vertrages vereinbarten Leistungen mit Ausnahme der Pflicht zur Begleichung offener Forderungen durch den congstar Kunden. Der Vertrag wird nach dem Ende der Pause fortgesetzt und verlängert sich um den Zeitraum der Vertragspause.

Die Vertragslaufzeit des Congstar Homespot bleibt dabei gleich und verlängert sich um den pausierten Zeitraum. Das betrifft auch den Homespot ohne Vertrag von Congstar.

Leider gibt es nach wie vor die Standortbindung bei Congstar. Man muss das Gerät an einer bestimmten Adresse anmelden und der Homespot funktioniert dann nur in der dazugehörigen Funkzellen. Diese kann unter Umständen recht groß sein, so dass man den Spot auch etwas umziehen kann – der Einsatz in ganz Deutschland ist so aber nicht möglich. Man kann den Spot dazu höchsten bei der Kundenhotline von Congstar ummelden – das kostet dann allerdings Geld. Daher ist der Spot zwar im Garten durchaus nutzbar, für den mobile Einsatz in einem Wohnwagen mit immer wechselnden Positionen lohnt sich der Congstar Homespot aber nicht.

Vodafone GigaCube Flex – nur zahlen, wenn man ihn auch nutzt

Vodafone bietet unter dem Namen Vodafone GigaCube eine Reihe von Homespot Tarifen und der GigaCube Flex bietet dabei auch eine flexible Pausierung an.

  • Zeitraum: ohne Limit
  • Kosten: keine
  • Der Cube darf im Monat keine Internet Verbindung aufbauen, dann wird auch nichts abgerechnet

Die monatlichen Kosten für den Gigacube Flex (und nur da) fallen nur an, wenn man den Homespot auch wirklich genutzt hat. Wurden in einem Monat keine Daten übertragen, wird über den GigaCube auch nichts abgerechnet. Das entspricht schon beinahe der Abrechnung einer Prepaidkarte, auch wenn der Gigacube ganz normal eine Rechnung hat. Durch diese Besonderheit bei der Abrechnung eignet sich der Spot sehr gut für den Einsatz im Garten oder im Wohnwagen. Braucht man den Spot nicht mehr, kann man ihn einfach (beispielsweise über den Winter) einmotten und dann entstehen auch keine Kosten. Daher ist auch die Laufzeit der Tarife kein Problem, da man sie jederzeit auch stilllegen kann.

Das Unternehmen schreibt selbst zu diesem Modus:

Wenn Du den Tarif GigaCube Flex in einem Rechnungszeitraum oder Rechnungsmonat nicht nutzt, zahlst Du für diesen keinen Basispreis. Das gilt nur, wenn es keinerlei Datenverkehr gibt, also z. B. auch keine automatischen Firmware-Updates. Um den GigaCube nicht versehentlich zu nutzen, trenn ihn darum am besten vom Stromnetz, wenn Du ihn nicht brauchst. Einzelheiten zu Deinen Rechnungszeiträumen siehst Du auf Deiner Rechnung und auf center.vodafone.de.

Man sollte aber in jedem Fall den GigaCube in solchen Fällen vom Strom-Netz trennen, denn auch wenn Handys oder Laptop nur eine Aktualisierung vornehmen, wäre das eine Datenübertragung und dann würde die volle Gebühr abgerechnet. So etwas kann man im besten Falle vermeiden, in dem man den Spot vom Stromnetz nimmt.

Wichtig: Wer dies nutzen will, sollte darauf achten, wirklich den GigaCube Flex zu buchen. Bei allen anderen GigaCube Tarifen gibt es diese Pausierung NICHT!

Vodafone GigaCube

  • 125GB Datenvolumen pro Monat mit 500MBit/s für 34.99 Euro monatlich
  • 250GB Datenvolumen pro Monat mit 500MBit/s für 44.99 Euro monatlich
  • 500GB Datenvolumen pro Monat mit 500MBit/s für 74.99 Euro monatlich
  • Einrichtung: 49.99 Euro (einmalig) + 1 Euro Kaufpreis
  • Flex: abgerechnet wird nur, wenn in dem Monat auch Datenvolumen verbraucht wurde - 50GB für 34,99 Euro
Jetzt zum Angebot »
Jetzt zu GigaCube Flex (mit flexibler Abrechnung)

Keine weiteren Angebote auf dem Markt

Die anderen Homespot Anbieter haben leider keine Option, die Angebote und Cubes zu pausieren. Es ist auch nicht sicher, ob O2 diese für den O2 Homespot anbieten wird oder eventuell die Telekom für die Speedbox. Bei O2 gibt es aber zumindest einen Prepaid Homespot, der wochenweise gebucht werden kann. Das ist auch recht flexibel, allerdings kann man diesen Homespot nicht online bestellen und daher ist er noch keine wirkliche Alternative. Insgesamt wäre es wünschenswert, wenn mehr Homespot Anbieter auf Pausieren setzen würden.

Artikel bewerten
[Total: 1 Durchschnitt: 5]