//Homespot – welches Netz nutzt welcher Anbieter?

Homespot – welches Netz nutzt welcher Anbieter?

Homespot – welches Netz nutzt welcher Anbieter? – Homepots nutzen das Mobilfunk-Netz um eine Verbindung mit dem Internet herzustellen und daher ist es natürlich wichtig zu wissen, welches Netz die jeweiligen Anbieter nutzen um zu wissen, wie gut die Verbindung sein wird und wie schnell man surfen kann. Die Netzbetreiber stellen zur Abfrage der Qualität der Verbindungen kostenlose Netzausbaukarten bereit. Damit kann man sehr schnell und einfach nachprüfen, welches Netz am Einsatzort am besten ausgebaut ist:

Derzeit ist der Markt dabei noch eher übersichtlich, denn das Angebot an Homespots ist überschaubar. Um genau zu sein gibt bereits der Anbieter selbst einen deutlichen Hinweis, in welchem Netz die Angebote angesiedelt sind:

Alle dre Homespot Angebote können dabei das LTE Netz des jeweiligen Anbieters mit nutzen und surfen daher durchaus schnell und mit vergleichbaren Geschwindigkeiten wie ein normales DSL- bzw. VDSL Anschluss. Allerdings sind auch alle drei Homespot Tarife limitiert. Man kann also monatlich nur ein bestimmtes Datenvolumen verbrauchen, danach wird die Geschwindigkeit der Verbindung deutlich verlangsamt und in der Regel ist in diesem gedrosselten Zustand dann kein wirklich sinnvolles Surfen mehr möglich, da die Datenübertragung einfach zu langsam ist.

Die aktuellen Homespot-Tarife im Überblick

Congstar Homespot
Congstar Homespot
Der Congstar Homepot nutzt das D1 Telekom Netz und bietet LTE bis 40Mbit/s. Es steht 3 Tarife zur Auswahl. Der Stick ist standortgebunden, ein Standortwechsel kostet 10 Euro. Kaufpreis: 49 Euro (einmalig)
30GB Flat mit 20MBit/s für 20€
50GB Flat mit 40Mbit/s für 30€
100GB Flat mit 40Mbit/s für 30€
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Vodafone Homespot
Vodafone Gigacube
Der Vodafone Gigacube nutzt das Vodafone Netz und kann bis zu 300Mbit/s schnell surfen. Nutzt man den Cube einen Monat nicht, wird auch nichts abgerechnet. Kaufpreis: 50,99 Euro (einmalig)
50GB Flat mit 200Mbit/s für 34.99 Euro
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O2 Homespot
o2 Homespot
Der O2 Homespot nutzt das Mobilfunk-Netz von O2 und bietet Geschwindigkeiten bis 225MBit/s. Kaufpreis: 121 Euro (einmalig)
1GB Flat mit 225Mbit/s für 14.99 Euro
10GB Flat mit 225Mbit/s für 24.99 Euro
20GB Flat mit 225Mbit/s für 34.99 Euro
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LTE und das LTE Netz bei den Homespots

Wie bereits oben angesprochen können derzeit alle Homespots auf dem Markt das jeweilige LTE Netz des entsprechenden Anbieters nutzen. Bei Vodafone sind damit derzeit Geschwindigkeiten von bis zu 300Mbit/s im Download und bis 50Mbit/s Speed im Upload möglich. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass bereits in der eigenen Region ein LTE Netz des jeweiligen Netzbetreibers ausgebaut ist. Auch hier helfen die Netzausbau Karten weiter.

Darüber hinaus sollte man sich aber nicht zu sehr auf die maximalen Datengeschwindigkeiten freuen, die von den Anbieter kommuniziert werden. Dort wird immer nur das Maximum beschrieben und in der Praxis liegen die Geschwindigkeiten oft deutlich niedriger. Vodafone schreibt beispielsweise zum Vodafone Gigacube:

Die geschätzte maximale und beworbene Bandbreite im Vodafone-Netz (4G LTE) beträgt bis zu 300 Mbit/s im Download und bis zu 50 Mbit/s im Upload. Laut Connect Test-Ausgabe 1/2018 beträgt die durchschnittliche Download-Bandbreite 44,53 Mbit/s und die durchschnittliche Upload-Bandbreite 18,83 Mbit/s in Stadtgebieten (Walktest). Deine individuelle Bandbreite hängt z. B. von Deinem Standort, Deinem Gerät und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Deiner Funkzelle ab. Die Maximalwerte sind unter optimalen Bedingungen und derzeit an vereinzelten Standorten innerhalb Deutschlands verfügbar.

In der Praxis liegt man also deutlich unter den Werten, die als Maximum angegeben sind. Das ist aber leider in allen Netzen so.

Zur Netzqualität und den erreichbaren Geschwindigkeiten machen die Fachmagazone immer wieder Tests und Vergleiche. In der Regel erreicht dabei das Mobilfunk-Netz der Telekom den ersten Platz unter den drei großen Anbietern. Platz zwei geht bei den meisten Tests an Vodafone und auf Platz drei folgt das O2 Netz. Vor allem im LTE Bereich und bei den Geschwindigkeiten ist der Abstand von O2 zu den beiden anderen D-Netz doch recht deutlich. Allerdings hat es O2 in einigen Netz-Test geschafft, diesen Abstand wieder etwas zu verkleinern. In der Regel gibt es aber doch noch einen deutlichen Unterschied zu den D-Netzen in der Praxis.

Congstar Homespot APN Zugangsdaten

Der Congstar Homespot nutzt das Mobilfunk-Netz der Telekom und daher findet man bei diesem Angebote auch die APN Zugangsdaten, die man von verschiedenen anderen Telekom Produkten her kennt. Allerdings gibt es im Internet verschiedene APN, für den Homespot sollte man sicher stellen, dass internet.telekom als Zugangspunkt verwendet wird.

  • Profil Name: internet.telekom
  • User Name: tmPassword: tm
  • APN (dynamisch/statisch): statisch
  • Authentication: PAP oder CHAP

In der Regel ist dies auch bereits so in den Geräten hinterlegt. Man kann also direkt los surfen, ohne das man noch weitere Einstellungen vornehmen muss.

Vodafone GigaCube APN Zugangsdaten

Auch beim Vodafone Homespot sind die Zugangsdaten an sich bereits hinterlegt und natürlich nutzt dieser Cube das Mobilfunk-Netz von Vodafone samt den entsprechenden Zugangsdaten. Die APN für den Vodafone GgaCube lauten daher sehr übersichtlich:

  • APN: home.vodafone.de

O2 Homespot APN Zugangsdaten

O2 gibt auf der Webseite derzeit leider noch keine Hilfestellung, welche APN der O2 Homespot nutzt. Allerdings kann man davon ausgehen, dass die gleichen Zugangsdaten wie bei den normalen Laufzeitverträgen auf Rechnung genutzt werden. Daher sollten die APN für den Homespot von O2 wie folgt lauten:

Profilname o2 Internet
APN (Zugangspunkt) internet
MMSC http://10.81.0.7:8002
MMS-Proxy 82.113.100.5
MMS-Port 8080
APN Typ Default / *
MNVO / Virtueller Netzbetreiber Ohne / Keiner

In der Regel sind die Daten auch bei O2 bereits hinterlegt, wenn man den Homspot in Betrieb nimmt. Man sollte hier also nur Änderungen vornehmen, wenn es Probleme gibt.

Video: Der CHIP Netztest 2018/19

Von |2018-12-07T13:22:16+00:00Dezember 7th, 2018|Ratgeber|0 Kommentare
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