Externe Antennen für den O2 Homespot – diese sind zu empfehlen – Der O2 Homespot ist mit einer der günstigsten WLAN Cube auf dem deutschen Markt und bietet mittlerweile (ebenfalls selten) auch eine eigene Rufnummer als Festnetz-Nummer an. Damit ist er für viele Nutzer sehr interessant, denn als DSL Alternative eignet sich der O2 Homespot damit besser als die Angebote der Konkurrenz.

Für den mobilen Datenzugang nutzt der O2 Homespot in der Regel das Mobilfunk-Netz von O2 und ist daher darauf angewiesen, dass der Empfang in diesem Handynetz möglichst gut und stabil ist.

Generell gilt dabei, dass O2 den Homespot an sich nur dort anbietet, wo der LTE Netzausbau auch Indoor stark genug ist, um den Cube auch ohne Probleme ohne Antennen betreiben zu können. Durch die Verfügbarkeitsprüfung wird das vor jedem Kauf geprüft und eventuell auch abgelehnt, falls das LTE und/oder 5G Netz von O2 am Standort zu schwach sein sollte. Auf diese Weise ist in den meisten Fällen gar keine Antennen notwendig, weil man die O2 Homespots ohnehin nur an starken Standorten nutzen kann.

Dennoch kann es natürlich vor allem Indoor passieren, dass die Netzleistung zu gering ist und der Empfang zu schwach oder dass durch bauliche Maßnahmen der Empfang schwächer wird. Das bedeutet dann meistens langsames Surfen und um schlechtesten Fall gar keine Verbindungen mehr. In diesen Fällen kann eine externe Antenne und vor allem eine Außenantenne sinnvoll sein, um das Signal besser empfang zu können und sich nur nur auf die eingebauten Antennen im O2 Homespot zu verlassen. Man kann auch versuchen, mit anderen Maßnahmen den Empfang zu verbessern, wenn gar nichts mehr geht, hilft dann eine externe Antennen meistens gut weiter. Sollte man sich mit dem Netz unsicher sein, kann man den O2 Cube auch als Homespot ohne Vertragslaufzeit buchen. Dann kann man auch schnell wieder wechseln, wenn die Probleme zu groß sind.

In diesem Artikel wollen wir zeigen, welche externen Antennen mit dem O2 Homespot zusammenarbeiten und welche am besten für einen besseren Empfang geeignet sind.

HINWEIS: Externe Antennen verbessern nur den Empfang des Mobilfunk-Netzes im Homespot und nicht die WLAN Stärke. Auch mit einer externen Antennen wird das WLAN damit nicht größer oder besser zu empfangen.

Der Antennenanschluss beim O2 Homespot

Der aktuelle O2 Homespot (4G/LTE) wird von Askey hergestellt und bietet im oberen Bereich zwei Anschlüsse für externe Antennen unter einer Abdeckung. Damit kann man herkömmliche Antennen mit SMA Anschluss nutzen – spezielle Modelle sind nicht notwendig. O2 selbst bietet leider keine Antennen für den Cube an, man ist also auf Drittanbieter angewiesen (die es erfreulicherweise genug gibt).

Wichtig: Diese Angaben beziehen sich auf den normalen O2 Homespot. Der O2 Homespot 5G (ebenfalls von Askey) scheint keine Anschlüsse für eine externe Antenne zu haben. Das Unternehmen geht wohl davon aus, dass man mit 5G ohnehin überall Netz hat.

Die Anschlüsse für die externe Antennen befinden sich beim O2 Homespot unter einer Abdeckung.

Passende Antennen für den O2 Homespot

O2 nutzt für den O2 Homespot 2 SMA Antennenanschlüsse. Damit kann man externe Antennen mit dem Cube verbinden, braucht aber die entsprechenden Stecker oder einen Adapter. Es ist aber besser, die Antennen direkt anzuschließen, wenn man also die Wahl hat,sollte man gleich auf Antennen mit SMA Anschlüssen setzen.

Für die Nutzung sollte man darauf achten, dass sowohl Frequenzen im 800 und 1800MHz Bereich unterstützt werden, denn O2 nutzt beide Frequenzbereiche für die LTE Netze. Wird nur ein Bereich unterstützt, kann es sein, dass die Antennen nichts bringt, wenn O2 am eigenen Standort genau im anderen Band funkt. Daher sollten immer beiden Bänder durch die Antennen empfangen werden können.

Folgende Angebote sind dabei zu empfehlen:

  • Wenn das Mobilfunk-Netz allgemein schwach ist und Indoor noch größere Probleme macht, sollte man auf eine stationäre Außenantenne setzen. Dazu eignen sich besonders Richtantennen, man sollte aber darauf achten, dass die Antennen vor allem im LTE Bereich arbeiten. 5G nützt bisher wenig, da Congstar noch keine 5G Verbindung anbietet. Bei Amazon gibt es diese Antennen ab etwa 75 Euro*
  • Noch etwas mehr Power gibt es beim Mimo Antennen, die ebenfalls außen angebracht werden und auf den Sender (Mobilfunk-Mast) ausgerichtet werden. Auch hier liegen die Preise bei 70 bis 80 Euro* (SMA Anschluss).
  • für den mobilen Einsatz lohnt sich die SMA Antennen von Bingfu. Die Bingfu 4G LTE Antenne eignet sich für die aktuellen Versionen des O2 Homespot. Man zahlt für diese externe Antennen mit Magnet-Standfuß sehr günstige 11 Euro*. Aber Achtung: der O2 Homespot wird in der Regel auf eine feste Adresse eingerichtet – die mobile Nutzung ist damit an sich gar nicht möglich.

Die Antennen können nicht nur für den O2 Homespot genutzt werden, sondern auch für andere Geräte. Spezielle Tipps für andere Anbieter haben wir hier zusammengestellt: Antennen für den Vodafone GigaCube | Congstar Homespot Antennen

So nutzt man eine externe Antennen mit dem Homespot

Eine externe Antenne für die WLAN Router ist vor allem dann sinnvoll, wenn es LTE Netz in der eigenen Region gibt, aber beispielsweise im Inneren der eigenen Wohnung davon nichts ankommt. Sollte man in einem unversorgten Bereich wohnen, nützt auch eine externe Antennen wenig. Daher ist es sinnvoll, vor einer Entscheidung für eine externe Antennen zu prüfen, welche Netzversorgung in der eigenen Region besteht.

Netzabdeckung prüfen: Telekom (D1) Netzabdeckung* | Vodafone Netzabdeckung* | O2 Netzabdeckung*

Interne Antennen helfen dabei meistens wenig weiter, weil das Problem oft in der Abschirmung der Mobilfunk-Signale durch Wände und Mauerwerk besteht.

Congstar schreibt beispielsweise dazu:

Häuser sind für die Funkwellen immer ein Hindernis, das sich je nach Bauweise unterschiedlich stark auf das Signal auswirkt. Besonders schwer haben es die Wellen bei dicken Wänden, Stahlbeton oder Hallen, die größtenteils aus Metall errichtet sind. Wie gut der LTE-Empfang in deiner Gegend theoretisch sein sollte und wo sich der nächste Sendemast befindet, kannst du z.B. auf der Netzabdeckungs-Karte für das D-Netz der Telekom* sehen. Du wirst feststellen: Es gibt kaum noch Flecken in Deutschland, die nicht mit LTE abgedeckt sind – theoretisch. Leider gilt das aber in der Realität nur dann, wenn du eine möglichst freie Verbindung zur nächsten Antenne hast und dich im Freien befindest. Sobald sich ein größeres Gebäude im Weg befindet, stehst du im so genannten Funkschatten und hast möglicherweise einen schlechteren Empfang mit niedrigen Datenraten oder im schlechtesten Fall gar kein LTE mehr.

Daher sind externe Antennen für die Homespot auch nur dann wirklich sinnvoll, wenn die draußen angebracht sind und daher die störenden Effekte von Bauwerken nicht mehr greifen. Man sollte daher im besten Fall auf eine Außenantennen mit entsprechend langem Kabel setzen und sie dazu möglichst hoch und im Freien platzieren. Es kann sich auch lohnen, die Ausrichtung in alle Himmelsrichtung zu testen und zu schauen, wann es den besten Empfang gibt. Die Ausrichtung spielt dafür auf jeden Fall auch eine Rolle.

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