Externe Antennen für den Congstar Homespot – diese sind zu empfehlen – Der Congstar Homespot war einer der ersten WLAN Router auf dem deutschen Markt, die in dieser Form angeboten wurden und nach wie vor ist der Cube bei den Nutzern sehr beliebt, denn er bietet günstigen mobilen Zugang zum gut ausgebauten Mobilfunk-Netz der Telekom. Dennoch kann es natürlich auch im Telekom Netz Probleme mit dem Empfang geben – entweder weil die Indoor- LTE Versorgung durch bauliche Maßnahmen sehr schlecht ist oder das Mobilfunk-Netz der Telekom in der Region einfach sehr schwach ausgebaut ist und daher keinen guten Empfang bietet.

So schreibt ein Nutzer im Congstar Forum:

Hallo, zum Thema externe Antennen bin ich hier leider nicht fündig geworden, bzw. es gibt nur unzureichende Antworten: ich nutze den Homespot WLAN Router (seit Aug. 2018) in einem schlecht versorgten ländlichen Gebiet, habe einen Balken LTE ohne Antenne. Beim Einsatz einfacher Stabantennen (Huacam HCM82 2 x 2,4 GHz 8dBi 5GHz 5.8GHz Omni directionnelle Antenne, Dual) steigt zwar die Download-Rate um ca. 20%, allerdings ist mit diesen Billig-Antennen absolut kein LTE-Empfang mehr möglich, sondern nur HSPA+

In diesen Fällen hilft eine externe Antenne weiter, mit der man den Empfang des Congstar Homespot verbessern kann. Was es dabei zu beachten gilt und welche Antennen sich lohnen haben wir in diesem Artikel aufbereitet. Der Artikel bezieht sich dabei in erster Linie auf den Congstar Homespot. Weitere Hifelstellungen zu anderen WLAN Routern haben wir hier zusammengestellt: Antennen für den Vodafone GigaCube

Schlechtes Netz oft Indoor ein Problem

Generell kann man sich bei Empfangsproblemen mit dem Congstar Homespot vielfach selbst behelfen. Es hilft zum Beispiel ein Blick in die Telekom Netzabdeckungskarte (Telekom (D1) Netzabdeckung*) um herauszufinden, ob sich eine Antennen lohnt oder ob man vielleicht mit anderen Tipps bereits besseren Empfang bekommen kann. Hinweise was man bei schlechten Empfang tun kann, haben wir hier zusammengestellt: Schlechter Empfang und kaum Netz beim Homespot – einige Hilfestellungen

HINWEIS: Congstar nutzt für alle Homespot Tarife die gleiche Hardware. Die hier genannten Antennen gelten daher sowohl für den Congstar Homespot 30, 100 als auch 200 und auch für die Congstar X Angebote.

Congstar empfiehlt selbst bei Problemen mit dem Empfang auf Außenantennen zu setzen:

1. So nah wie möglich am Fenster
Dicke Wände sind ein großes Hindernis für Funksignale. Steht der Router mitten in der Wohnung müssen nicht nur die Außenwände, sondern auch noch weitere Wände im Inneren durchdrungen werden. Stelle dein Gerät daher am besten direkt an ein Fenster. Das Glas hält die Wellen wesentlich weniger auf und die Chance auf besseren Empfang steigt beträchtlich. 

2. Immer in Richtung Sendemast
Den besten Empfang hast du bei direkter Sichtverbindung zum nächsten Sendemast oder wenn zumindest möglichst wenige Hindernisse im Weg stehen. Informiere dich, wo dein nächster Sendemast steht und versuche deinen Router möglichst in eine Ecke des Hauses oder deiner Wohnung zu bringen, aus der eine bestmögliche Sicht zum Sender besteht. Im D-Netz hilft dir dabei die Netzausbau-Karte der Telekom

3. Nutze eine externe Antenne
Das Prinzip kennst du vielleicht von deinem Fernseher. Für den Empfang von DVB-T2 gibt es zwar auch Zimmerantennen, doch den besten Empfang hat man mit Antennen außerhalb des Hauses oder der Wohnung. Und ja: Auch für LTE gibt es solche Antennen. Der Unterschied in Bezug auf Verbindungsqualität und Datenraten ist oftmals beachtlich!

Congstar selbst bietet allerdings keine externen Antennen selbst zum Homespot an, man muss an der Stelle also auf Drittanbieter greifen. Erfreulicherweise ist der Markt dafür recht groß.

WICHTIG: Die externe Antennen verbessert beim WLAN Cube von Congstar nur den Empfang im Mobilfunk-Netz. Das WLAN des Cube wird dadurch nicht stärker oder größer. Bei Problemen mit der WLAN Reichweite nutzt eine Antennen beim Homespot also nicht viel.

Antennenanschluss beim Congstar Homespot (1.Gen)

Welche externen Antennen eignen sich für den Congstar Homerspot?

Congstar macht es den Nutzern beim Antennenanschluss nicht einfach. Die älteren Modelle setzen auf einen TS9 Antennenanschluss, das neuere Modell (die flache Version) nutzt einen SMA Anschluss. Bei einem Wechsel auf einen neuen Router braucht man daher möglicherweise auch gleich einen passenden Adapter it dazu. Daneben sollte man noch einige andere Punkte beachten. Eine mobile Antennen für das Fahrzeug ist beispielsweise meistens nicht notwendig, da der Congstar Homespot ohnehin nur an einem festen Standort verwendet werden kann.

  • Wenn das Mobilfunk-Netz allgemein schwach ist und Indoor noch größere Probleme macht, sollte man auf eine stationäre Außenantenne setzen. Dazu eignen sich besonders Richtantennen, man sollte aber darauf achten, dass die Antennen vor allem im LTE Bereich arbeiten. 5G nützt bisher wenig, da Congstar noch keine 5G Verbindung anbietet. Bei Amazon gibt es diese Antennen ab etwa 75 Euro*
  • Noch etwas mehr Power gibt es beim Mimo Antennen, die ebenfalls außen angebracht werden und auf den Sender (Mobilfunk-Mast) ausgerichtet werden. Auch hier liegen die Preise bei 70 bis 80 Euro* (SMA Anschluss).
  • für den mobilen Einsatz lohnt sich die SMA Antennen von Bingfu. Die Bingfu 4G LTE Antenne eignet sich für die ersten Generationen des Congstar Homespot. Für die aktuelle Version benötigt man einen Adapter. Man zahlt für diese externe Antennen mit Magnet-Standfuß sehr günstige 11 Euro*. Die Antennen gibt es auch mit TS9 Anschluss für etwa 16 Euro*, dann spart man sich den Adapter.

HINWEIS: Beim Alcatel HH40V Modell des Congstar Homespot sind gleich zwei SMA Antennen mit dabei. Das sind aber nur Indoor Antennen, die oft bei schwachem Netz keine ausreichende Leistung haben, es kann sich daher lohnen, sie durch externe Antennen zu ersetzen.

So nutzt man eine externe Antennen mit dem Homespot

Eine externe Antenne für die WLAN Router ist vor allem dann sinnvoll, wenn es LTE Netz in der eigenen Region gibt, aber beispielsweise im Inneren der eigenen Wohnung davon nichts ankommt. Sollte man in einem unversorgten Bereich wohnen, nützt auch eine externe Antennen wenig. Daher ist es sinnvoll, vor einer Entscheidung für eine externe Antennen zu prüfen, welche Netzversorgung in der eigenen Region besteht.

Netzabdeckung prüfen: Telekom (D1) Netzabdeckung* | Vodafone Netzabdeckung* | O2 Netzabdeckung*

Interne Antennen helfen dabei meistens wenig weiter, weil das Problem oft in der Abschirmung der Mobilfunk-Signale durch Wände und Mauerwerk besteht.

Congstar schreibt beispielsweise dazu:

Häuser sind für die Funkwellen immer ein Hindernis, das sich je nach Bauweise unterschiedlich stark auf das Signal auswirkt. Besonders schwer haben es die Wellen bei dicken Wänden, Stahlbeton oder Hallen, die größtenteils aus Metall errichtet sind. Wie gut der LTE-Empfang in deiner Gegend theoretisch sein sollte und wo sich der nächste Sendemast befindet, kannst du z.B. auf der Netzabdeckungs-Karte für das D-Netz der Telekom* sehen. Du wirst feststellen: Es gibt kaum noch Flecken in Deutschland, die nicht mit LTE abgedeckt sind – theoretisch. Leider gilt das aber in der Realität nur dann, wenn du eine möglichst freie Verbindung zur nächsten Antenne hast und dich im Freien befindest. Sobald sich ein größeres Gebäude im Weg befindet, stehst du im so genannten Funkschatten und hast möglicherweise einen schlechteren Empfang mit niedrigen Datenraten oder im schlechtesten Fall gar kein LTE mehr.

Daher sind externe Antennen für die Homespot auch nur dann wirklich sinnvoll, wenn die draußen angebracht sind und daher die störenden Effekte von Bauwerken nicht mehr greifen. Man sollte daher im besten Fall auf eine Außenantennen mit entsprechend langem Kabel setzen und sie dazu möglichst hoch und im Freien platzieren. Es kann sich auch lohnen, die Ausrichtung in alle Himmelsrichtung zu testen und zu schauen, wann es den besten Empfang gibt. Die Ausrichtung spielt dafür auf jeden Fall auch eine Rolle.

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