Homespot für Zuhause – diese Anbieter und Angebote sind gute DSL Alternativen – Der Kabelanschluss über das Festnetz ist in Deutschland immer noch die meist genutzt Form des Internet-Anschlusses. Aber es gibt auch immer mehr Menschen die nach Alternativen zu dieser Form des Breitbandanschlusses suchen.

Ein Homespot als Alternative zum Festnetzanschluss kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn es in der Wohnung gar keinen Kabelanschluss gibt oder die angebotenen Geschwindigkeiten zu niedrig sind. Ein Homespot kann auch helfen, wenn man in einer Wohnanlage wohnt und diese zentral versorgt wird (was beispielsweise bei Wohnungsgenossenschaften oft der Fall ist). Dann kann man mit dem Homespot auch unabhängig vom Anbieter in der Anlage eine Internet-Versorgung einrichten.

Wichtig dabei: Kein Homespot bietet derzeit eine Festnetz-Rufnummer oder allgemein eine Rufnummer an. Die Geräte nutzen zwar Simkarten, sind aber nur für die Datenübertragung freigeschaltet. Man kann mit ihnen als weder anrufen noch angerufen werden oder SMS verschicken. Wer dies möchte, sollte zu einem normalen Telefonanschluss greifen. Die Gespräche über das Internet (beispielsweise über Skype oder andere Dienste) sind aber mit Homespots ohne Probleme möglich.

In diesem Artikel wollen wir darauf eingehen, welche Homespot in Deutschland als Alternative zum normalen Kabel-Internet sinnvoll sind und was man dabei beachten sollte.

Marktüberblick: die aktuellen Homespot auf dem deutschen Markt

Congstar Homespot
Congstar Homespot
Der Congstar Homepot nutzt das D1 Telekom Netz und bietet LTE bis 50Mbit/s. Es steht 3 Tarife zur Auswahl. Diese konnen auch ohne Laufzeit gebucht werden.. Der Internet Cube ist standortgebunden, ein Standortwechsel kostet 10 Euro. WLAN Router +3.50 Euro/Monat
30GB Flat mit 50MBit/s für 20€
100GB Flat mit 50Mbit/s für 30€
200GB Flat mit 50Mbit/s für 40€
zum Congstar Homespot
Vodafone Homespot
Vodafone Gigacube
Der Vodafone Gigacube nutzt das Vodafone Netz und kann bis zu 500Mbit/s schnell surfen. Für Vodafone Kunden ist der Monatspreis nochmal günstiger. Kaufpreis: 1 Euro (einmalig)
50GB Flat mit 500Mbit/s für 34.99 Euro
200GB Flat mit 500Mbit/s für 44.99 Euro
zum Vodafone GigaCube
Vodafone Homespot
Vodafone Gigacube Flex
Der Vodafone Gigacube Flex ist die flexibel Variante des Internet Cube: Nutzt man den Cube einen Monat nicht, wird auch nichts abgerechnet (Flex-Variante). Kaufpreis: 1 Euro (einmalig)
50GB Flat mit 500Mbit/s für 34.99 Euro
zum GigaCube Flex
Telekom Speedbox Homespot
Telekom Speedbox Homespot
Die Telekom bietet den Homespot unter dem Namen MagentaMobil Speedbox an und es gibt 100GB Datenvolumen mit 300MBit/s LTE. Man kann auch die Flax-Variate buchen. Dann gibt es keine feste Grundgebühr und man zahlt nur, wenn man auch Datenvolumen bucht.
100GB Flat mit 300Mbit/s für 39.95 Euro
zur Telekom Speedbox
Als Alternative bieten alle Unternehmen auch normale Datentarife und Flat: Datentarife und Flat im Vergleich

Für die Nutzung des Homespot als DSL Ersatz sind 3 Punkte wichtig:

  • viel Datenvolumen zu einem günstigen Preis
  • schnelle Verbindungen, die wenn möglich mindestens so schnell sind wie normales Kabel-Internet – im besten Fall sogar schneller
  • einfache Abrechnung – wenn man den Homespot dauerhaft zu Hause einsetzen will, ist es nicht wirklich sinnvoll, dann ständig nachladen zu müssen. Daher sind Prepaid Homespot für diese Nutzung weniger geeignet.

Legt man diese Maßstäbe an, kristallisieren sich bei den oben genannten Angeboten an sich zwei Anbieter heraus. Die Homespot Angebote von Congstar bieten derzeit die besten Preise und das meiste Datenvolumen (bis zu 200GB im Monat). So viel Volumen bekommt man derzeit bei keinem anderen Anbieter – Congstar bietet also derzeit allgemein gesprochen den billigsten Homespot an. Vergleichbar viel Datenvolumen gibt es auch bei Vodafone. Bis zu 200GB stehen auch beim Vodafone GigaCube zur Verfügung. Dazu ist auch der Speed höher und man erreicht oft auch bereits deutlich höhere Geschwindigkeiten als bei normalen DSL. Allerdings liegt auch der Preis für den Vodafone Homespot deutlich höher als bei Congstar. Man zahlt also für den zusätzlichen Speed auch etwas mehr.

Wer sich unsicher ist, ob der Homespot wirklich eine gute Alternative für den DSL Anschluss zu Hause ist, sollte zu einem Angebot ohne Laufzeit und langer Vertragsbindung greifen. Congstar bietet die Tarife auch alle als Flex-Varianten an, die man monatlich kündigen kann – damit kann man dann auch gut testen. Prepaid Homespot gibt es derzeit leider auf dem Markt noch nicht (zumindest noch nicht online), daher hat man auf jeden Fall einen Vertrag, kann aber zumindest bei der Laufzeit auf kurze Bindungen setzen.

O2 Homespot Tarife

  • 1GB bis 20GB Datenvolumen pro Monat mit 225MBit/s
  • mit Laufzeit: 14.99 bis 34.99 Euro monatlich
  • Einrichtung: 29.99 Euro (einmalig)
  • Stick: 1 Euro (einmalig)
Jetzt zum Angebot »

Congstar hat allerdings ein Nachteil, den man beachten sollte: Der Homespot des Unternehmens ist jeweils auf einen bestimmten Standort registriert und kann auch nur dort genutzt werden. Eine mobile Nutzung (beispielsweise im Wohnmobil) ist damit also nicht möglich. Wer den Homespot aber ohnehin nur Zu Hause nutzen will, sollte damit keine größeren Probleme haben.

Was ist mit der Telekom Speedbox?

Mittlerweile bietet auch die Telekom einen eigenen Homespot an, der unter dem Namen Telekom Speedbox vertrieben wird. Allerdings ist die Speedbox vergleichsweise teuer und bietet beispielsweise weniger Speed als der Homespot von Vodafone. Das heißt konkret, wer richtig viel Speed haben möchte, findet diesen beim Vodafone GigaCube für weniger Geld und wer eher einen preisgünstigen Homespot möchte, findet diesen eher bei Congstar. Der Telekom Homespot ist daher nur interessant, wenn man zwingend Telekom Netz nutzen will oder eventuell noch andere Tarife als die Speedbox bei der Telekom hat und daher dadurch Kombi-Vorteile bekommt.