//Telekom Speedbox oder Congstar Homespot – welcher D1 Netz Anbieter ist die bessere Wahl?

Telekom Speedbox oder Congstar Homespot – welcher D1 Netz Anbieter ist die bessere Wahl?

Telekom Speedbox oder Congstar Homespot – welcher Anbieter ist die bessere Wahl? – Die Telekom hat recht lange gezögert, bis man auch mit einem eigenen Homespot auf dem deutschen Markt gestartet ist. Mittlerweile gibt es die passende Angebote aber unter dem Namen Telekom Spedbox und damit gibt es im gut ausgebauten Telekom Netz inzwischen zwei Anbieter: der neuen Telekom Homespot und die bereits seit mehreren Jahren verfügbaren Homespot von Congstar.

Verbraucher haben damit die Auswahl zwischen zwei doch recht unterschiedlichen Angeboten und in diesem Artikel wollen wir klären, für wen sich welches Homespot Angebot lohnt. Dabei soll es vor allem ium die D1 Netz Homespots gehen – Vergleiche mit anderen Netzen haben wir in dem Artikel zusammengefasst: Congstar, O2 oder Vodafone Homespot

Telekom und Congstar Homepot – das ist bei beiden Anbietern gleich

Bei beiden Unternehmen bekommt man aktuell ein komplettes Homespot Angebot aus WLAN Router mit Simkarte und dem passenden Tarif dazu. Auch das Netz ist bei beiden Anbietern gleich: sowohl Telekom als auch Congstar Homespot nutzen das D1 Netz der Telekom und haben auch Zugriff auf 4G und LTE. Netzabdeckung und Netzualität ist damit bei beiden Homespots gleich.

Die Abdeckung des Netzes kann man hier prüfen: Telekom D1 Netzabdeckung Die angezeigte Abdeckung gilt dabei sowohl für die Homspot Angebote der Telekom als auch für Congstar.

Congstar Homespot – Vorteile und Nachteile

Den Congstar Homespot gibt es bereits seit längerer Zeit und man bekommt dort derzeit drei unterschiedliche Tarife. Mit 200GB monatlichem Volumen bekommt man hier sogar das meiste Datenvolumen bei den Homespots.

Leider ist der Congstar Homespot nicht so flexibel wie die Angebote der Konkurrenten. Man muss das Gerät an einer bestimmten Adresse anmelden und der Homespot funktioniert dann nur in der dazugehörigen Funkzellen. Diese kann unter Umständen recht groß sein, so dass man den Spot auch etwas umziehen kann – der Einsatz in ganz Deutschland ist so aber nicht möglich. Man kann den Spot dazu höchsten bei der Kundenhotline von Congstar ummelden – das kostet dann allerdings Geld. Daher ist der Spot zwar im Garten durchaus nutzbar, für den mobile Einsatz in einem Wohnwagen mit immer wechselnden Positionen lohnt sich der Congstar Homespot aber nicht.

Die Congstar Homespot Tarife können auf Wunsch auch ohne Laufzeit gebucht werden. Sie sind dann monatlich kündbar und können jeweils zum Ablauf des gebuchten Zeitraums auch wieder abgestellt werden. Pareislich gegesehn gibt es derzeit keine Unterschied bei der Grundgebühr, lediglich die Einrichtungsgebühr liegt bei den Flex-Homespots ohne lange Laufzeit 20 Euro höher (30 statt 10 Euro einmalig beim Anschluss).

Die Vorteile von Congstar im Vergleich zur Telekom:

+ günstiger Preis für vergleichbares Datenvolumen – 100MB kosten etwa 10 Euro monatlich weniger als bei der Teleko. Dazu gibt es it 200GB einen Tarif mit viel Datenvolumen – so viel gibt es bei der Telekom derzeit gar nicht (auch nicht gegen Aufpreis).

+ flexible Laufzeit möglich, man kann den Spot auch nur für kurze Zeit buchen und dann wieder kündigen.

Die Nachteile des Congstar Homespot:

– Der Speed liegt mit maximal 50Mbit/s deutlich unter den maximalen Werten des Telekom Homespots

– Die Geräte sind auf eine bestimmte Funkzelle beschränkt und müssen kostenpflichtig umgemeldet werden, wenn man sie an einem anderen Standort einsetzen will.

Congstar Homespot

  • 30GB/Monat mit 50MBit/s LTE für 20 Euro
  • 100GB/Monat mit 50MBit/s LTE für 30 Euro
  • 200GB/Monat mit 50MBit/s LTE für 45 Euro
  • auch ohne Laufzeit, dann aber mit weniger Datenvolumen
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Besonders deutlich werden die Nachteile des Congstar Homespots bei Speed. Die Geschwindigkeiten sind derzeit am niedrigsten auf dem deutschen Markt – im Vergleich dazu ist die Telekom 6x schneller (im Maximum).

 

Vorteile und Nachteile beim Telekom Homespot

Die Telekom vermarktet den eigenen Homespot unter der Bezeichnung Telekom Speedbox. An sich ist es aber ein ganz normales Homespot Angebot mit Hardware und Tarif.

Man bekommt mit dem Telekom Homespot Zugang zum gut ausgebauten Telekom Netz und die Geräte erreichen dazu die maximale Geschwindigkeit, die im Telekom derzeit möglich sind: im Maximum sind so bis zu 300Mbit/s möglich – das ist damit der schnellste Homespot, den es derzeit auf dem Markt gibt. Allerdings gibt es auch immer einen Vertragsbindung von 24 Monaten – wirklich flexibel ist die Speedbox der Telekom damit leider nicht.

Man sollte die neue Speedbox allerdings nicht mit älteren Angeboten der Telekom verwechseln, die auch unter dem Namen Spedbox laufen. Es gab in der Vergangenheit bereits einige Geräte dieser Art, allerdings gibt es nun zum ersten Mal einen solchen Homespot samt Tarif. Man sollte daher genau hinschauen, das aktuelle Speedbox Angebot als Homespot findet man direkt hier auf der Webseite der Telekom.

Die Vorteile der Telekom im Vergleich zum Congstar Homespot:

+ schnellster Homespot auf dem Markt – mit bis zu 300MBit/s und einem gut ausgebauten LTE Netz. Der reale Speed hängt aber vom Netzausbau vor Ort ab, in der Regel surft man daher langsamer als die angegeben 300MBit/s.

+ fleixbel einsetzbar, da nicht auf eine bestimmte Funkzelle beschränkt. Man kann den Telekom Homespot auch mobil nutzen und den Standort ändern oder dies anmelden zu müssen

Die Nachteile des Telekom Homespot:

– Vergleichsweise teuer: es gibt nur den 100GB Tarif und dieser ist etwa 10 Euro pro Monat teurer als bei Congstar

– Vertragslaufzeit liegt immer bei 24 Monaten und 3 Monaten Kündigungsfrist – eine flexible zeitliche Nutzung ist damit nicht direkt möglich.

Telekom Homespot - Speedbox

  • 100GB/Monat mit 300MBit/s LTE für 39.95 Euro
  • anur 1 Euro Kaufpreis
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Unser Fazit: Telekom oder Congstar Homespot?

Die beiden Angebote von Congstar und der Telekom sind recht unterschiedlich und daher fällt es in diesem Fall sehr einfach, ein Fazit zu ziehen:

Der Congstar Homespot ist die Discount-Variante mit langsamen LTE und Einrschränkungen bei der örtlichen Nutzung. Bestimmte Einsatz,öglichkeiten (beispielsweise im Wohnmobil) sind damit gar nicht möglich. Man bekommt dort viel Datenvolumen zum kleinen Preis und LTE und damit eignet sich dieser Homespot vor allem für preisbewusste Nutzer.

Bei der Telekom bekommt man dafür viel Leistung: der Speed liegt deutlich über dem von Congstar und auch die Einschränkung auf eine bestimmte Funkzelle ist nicht vorhanden. Dafür zahlt man beim Telekom Homespot aber auch monatlich eine höhere Gebühr und ist vergleichsweise langfristig an den Tarif gebunden.

Wer sich unsicher ist, ob sich ein Homespot Angebot wirklich lohnt, sollte zuerst zum Congstar Homespot mit kurzer Laufzeit greifen. Dann kann man testen, ob man diese Hardware wirklich braucht und auch, welches Datenvolumen sinnvoll ist. Sollte sich dann herausstellen, dass man mehr Speed benötigt oder den Homespot auch mobil einsetzen will, kann man dank der kurzen Laufzeit auch jederzeit zur Telekom Speedbox wechseln und dann mit mehr Leistung surfen.

Von |2019-03-13T10:45:08+00:00März 13th, 2019|Allgemein|0 Kommentare

About the Author:

Ich beschäftige mich bereits seit 2006 mit dem Thema Telekommunikation und Mobilfunk. Daher war es recht klar, dass ich auch das Thema Homespots auf die Agenda nehmen werden, denn die neuen Geräte samt Tarif sind vergleichsweise billige und flexible Alternativn zu bisherigen Datentarifen und machen das mobilen Surfen unterwegs deutlich einfacher. Fragen gerne in den Kommentaren stellen oder auch direkt - ich antworte in der Regel asap :)
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