Homespot mit dem meisten Datenvolumen – wo kann man am längsten Surfen? – Ein normalen Kabel-Festnetzanschluss hat in der Regel kein Datenlimit und man kann damit surfen, so viel man will. Diesen Komfort wollen viele Verbraucher auch beim Homespot genießen. Allerdings haben die Anbieter ihre Geräte bzw. die dazu passenden Tarife mit unterschiedlich viel Volumen ausgestattet. In diesem Artikel wollen wir einen Blick darauf werfen, wo es derzeit das meisten Datenvolumen im Monat für den Homespot gibt.

Kein Homspot mit unbegrenztem Surfen

Gleich zu Anfang die schlechte Nachricht: Es gibt derzeit leider im Homespot-Bereich leider keine Angebote, die komplett ohne Limit auskommen. Alle Tarife haben also nur ein bestimmtes Datenvolumen im Monat und werden danach gedrosselt. Im Handy-Bereich gibt es zwar die ersten Angebote mit unbegrenztem Datenvolumen, aber diese sond noch eher teuer (bis um die 80 Euro) und dort ist im Kleingedruckten auch immer ein Hinweis enthalten, dass diese Simkarten nicht in Homespots oder anderen Geräten dieser Art eingesetzt werden können. Daher gibt es derzeit für Homespots nur Tarife mit einem Datenlimit. Es ist leider auch nicht sicher, ob und wann sich das ändern könnte, denn die großen Mobilfunkbetreiber wollen sich natürlich das Geschäft im DSL Bereich nicht durch andere Alternativen kaputt machen.

Die gute Nachricht ist aber, dass im Homespot Segment die Datenvolumen deutlich größer ausfallen als bei den normalen Handytarife und Flatrates. Man bekommt also für weniger Geld deutlich mehr Datenvolumen und auch Angebote mit 100 bis 200 Gigabyte Volumen sind eher die Regel als die Ausnahme. Dennoch gibt es zwischen den einzelnen Anbietern hier deutliche Unterschiede und daher lohnt es sich genau hinzuschauen, wo man wie viel Volumen für das Geld bekommt.

Wo bekommt man derzeit das meiste Datenvolumen zum Homespot?

Derzeit bieten sowohl Congstar als auch Vodafone die Homespot Angebote mit dem meisten Datenvolumen auf dem deutschen Markt an. Bei beiden Anbietern gibt es derzeit die größte Flatrate mit jeweils 200GB monatlichem Datenvolumen zu buchen und bei beiden Anbietern zahlt man dafür auch etwa 45 Euro pro Monat. Mehr Volumen steht leider bei keinem anderen Anbieter zur Auswahl, es gibt aber immer die Möglichkeit, jeweils noch Datenvolumen nachzubuchen, wenn es im Monat mal eng werden sollte.

Congstar Homespot
Congstar Homespot
Der Congstar Homepot nutzt das D1 Telekom Netz und bietet LTE bis 50Mbit/s. Es steht 3 Tarife zur Auswahl. Der Stick ist standortgebunden, ein Standortwechsel kostet 10 Euro. WLAN Router +3.50 Euro/Monat
30GB Flat mit 50MBit/s für 20€
100GB Flat mit 50Mbit/s für 30€
200GB Flat mit 50Mbit/s für 40€
zum Congstar Homespot
Vodafone Homespot
Vodafone Gigacube
Der Vodafone Gigacube nutzt das Vodafone Netz und kann bis zu 500Mbit/s schnell surfen. Nutzt man den Cube einen Monat nicht, wird auch nichts abgerechnet (Flex-Variante). Kaufpreis: 1 Euro (einmalig)
50GB Flat mit 500Mbit/s für 34.99 Euro
200GB Flat mit 500Mbit/s für 44.99 Euro
zum Vodafone GigaCube
zum GigaCube Flex
Telekom Speedbox Homespot
Telekom Speedbox Homespot
Die Telekom bietet den Homespot unter dem Namen MagentaMobil Speedbox an und es gibt 100GB Datenvolumen mit 300MBit/s LTE.
100GB Flat mit 300Mbit/s für 39.95 Euro
zur Telekom Speedbox
O2 Homespot
o2 Homespot
Der O2 Homespot nutzt das Mobilfunk-Netz von O2 und bietet Geschwindigkeiten bis 225MBit/s. Kaufpreis: 121 Euro (einmalig)
1GB Flat mit 225Mbit/s für 14.99 Euro
10GB Flat mit 225Mbit/s für 24.99 Euro
20GB Flat mit 225Mbit/s für 34.99 Euro
Derzeit nicht verfügbar.
Als Alternative bieten alle Unternehmen auch normale Datentarife und Flat: Datentarife und Flat im Vergleich

Der größte Unterschied zwischen den beiden Anbietern liegt dabei im Speed und im Netz. Der Congstar Homespot nutzt das Telekom Netz und bietet Geschwindigkeiten mit LTE bis maximal 50Mbit/s. Im Vergleich dazu ist der Vodafone Homespot (der sogenannte GigaCube im Vodafone Netz) deutlich schneller und unterstützt Geschwindigkeiten bis maximal 200MBit/s. Das ist das Vierfache der Geschwindigkeiten des Congstar Homespots.

Allerdings sind dies jeweils nur die maximale Werte und der tatsächliche Speed, den man vor Ort bekommt, hängt sehr vom Netzausbau des jeweiligen Anbieters ab. Hier kann je nach Standort bzw. Einsatzort das Vodafone oder das Telekom Netz die besser Wahl sein. Noch schneller wäre nur der O2 Homespot, aber dieser bietet derzeit keine großen Datenflatrates an.

 

Die Telekom Netzqualität beim Congstar Homespot

Der Congstar Homespot nutzt für die Verbindung ins Internet das Mobilfunk-Netz der Telekom und benötigt daher für die Funktion ein ausgebautes D1 Netz. Je besser das Telekom Netz in der eigenen Region ausgebaut ist, desto besser ist auch die Funktion des Homespots. Allerdings gibt es eine Einschränkung: der Congstar Homespot kann zwar LTE nutzen, die maximalen Geschwindigkeiten im D1 Netz sind aber nicht frei gegeben. Die normalen Telekom Tarife surfen beispielsweise mit bis zu 300MBit/s – beim Congstar Angebot sind bei maximal 50MBit/s Schluss. Im Vergleich mit den WLAN Routern von O2 und Vodafone ist der Congstar Homespot damit das langsamste Angebot. Dazu ist das Surfen natürlich nur am gebuchten Standort möglich.

Congstar schreibt dazu:

Der Tarif ermöglicht die Datennutzung via der Mobilfunktechnologie LTE nur an dem vom Kunden angegebenen Standort und dessen unmittelbaren Umkreis (sogenannter Surfbereich) innerhalb Deutschlands. Voraussetzung für die Nutzung ist die Verfügbarkeit der Mobilfunktechnologie LTE am angegebenen Standort sowie ein LTE-fähiges Endgerät.

Die Netzabdeckung der Telekom kann man direkt auf der Netzausbaukarte der Telekom prüfen. Wichtig ist dabei vor allem, das vor Ort LTE zur Verfügung steht. Dann kann man mit dem Homespot deutlich schneller surfen als nur im 3G Netz der Telekom (in dem dazu meistens sehr viele Endgeräte eingebucht sind). Wichtig auch: Der Spot unterstützt NUR LTE. Ist kein LTE vorhanden wird nicht das 3G Netz genutzt, sondern man kann nicht surfen.

Der Vodafone Homespot und die Netzqualität

Der Vodafone GigaCube nutzt für den Zugang zum Internet das Mobilfunk-Netz von Vodafone. Der Cube kann damit überall dort eingesetzt werden, wo es ein gute ausgebautes D2 Netz von Vodafone gibt. Je besser der Ausbau und je höher die Geschwindigkeiten des Vodafone-Handynetzes vor Ort, desto besser ist auch der Einsatz des Vodafone Homespots. Den Ausbaustand des Vodafone Netzes kann man kostenfrei auf der Vodafone Netzkarte abfragen.

Der Cube hat dabei sowohl Zugriff auf das Vodafone LTE Netz als auch zu den wirklich hohen Geschwindigkeiten bis maximal 200MBit/s. Das Vodafone Netz bietet zwar bereits 500MBit/s in einigen Regionen, aber auch die 200MBit/s sind schon ein sehr hoher Wert bei der Geschwindigkeit und weit mehr, als man mit den meisten DSL-Anschlüssen in Deutschland bekommt. Allerdings sind diese Zahlen lediglichen die maximalen Werte – in der Praxis surft man auch mit dem Vodafone GigaCube meistens langsamer.

Das Unternehmen schreibt zu den Geschwindigkeiten:

Mit Deinem Tarif profitierst Du immer von der für Dich maximal verfügbaren Geschwindigkeit beim Surfen. Du erhältst 4G|LTE mit einer Geschwindigkeit von bis zu 200 Mbit/s im Download und bis zu 50 Mbit/s im Upload. Deine individuelle Bandbreite hängt z.B. von Deinem Standort, Deinem Gerät und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Deiner Funkzelle ab. Die Maximalwerte sind unter optimalen Bedingungen an immer mehr Standorten innerhalb Deutschlands verfügbar. Durchschnitt laut Connect Test-Ausgabe 1/2018 beträgt 44,53 Mbit/s im Download und 18,83 Mbit/s im Upload in Stadtgebieten (Walktest). Infos zum Netzausbau und zur Bandbreite vor Ort erhältst Du unter www.vodafone.de/netz und in der MeinVodafone-App.

Bei der Netzqualität und dem Netzausbau belegt Vodafone in der Regel den zweiten Platz unter den deutschen Mobilfunk-Netzen und damit kann man in vielen Bereichen in Deutschland bereits sehr schnell und auch sehr stabil surfen.Vor allem im Vergleich mit dem O2 Netz und dem O2 Homespot hat Vodafone einige Vorteile. Die Netzqualität des GigaCube entspricht dabei dem normalen Handy-Netz von Vodafone – wer also mit dem Handy schnelle Verbindungen in diesem Netz hat, kann auch mit dem Homespot recht schnell surfen.