Prepaid Homespot im Vergleich – diese Angebote gibt es auf dem Markt

Prepaid Homespot
Prepaid Homespot

Prepaid Homespot im Vergleich – diese Angebote gibt es auf dem Markt – Prepaid Tarife bieten eine gute Kostenkontrolle, weil man nur das ausgeben kann, was vorher aufgeladen wurde und auch in der Regel eine kurze Laufzeit von nur einem Monat. Daher eignen sich solche Abrechnungsformen auch gut für Homespot, die oft mobil und nur zeitweise (beispielsweise am Wochenende im Garten) eingesetzt werden.

Leider muss man aber feststellen, dass die meisten Homespot auf dem Markt leider keine Prepaid Abrechnung bieten, sondern monatlich nachträglich abgerechnet werden. In diesem Artikel wollen wir darauf eingehen, welche Prepaid Angebote es im Homespot Bereich gibt und auch, welche Alternativen dazu zur Verfügung stehen, denn erfreulicherweise setzen einige Anbieter trotz Vertrag bei den Internet Cube auf kurze Laufzeiten.

Weitere Tarif-Vergleiche bei Homespot haben wir hier zusammengestellt: Homespot für Selbstständige und Startup | Homespot ohne Laufzeit | Homespot Vergleich

ALDI Talk Prepaid Homespot mit 2 Tarifen

Das Prinzip des ALDI TALK Homespots ist denkbar simpel. Man erwirbt ein Starterset (SIM-Karte plus Hardware), aktiviert den Tarif und ist online. Da das System über das Mobilfunknetz von Telefónica (O2) läuft, entfällt die Kopplung an eine Telefondose und schon hat man 5G für zu Hause.

Besonders spannend für Tech-Enthusiasten: Mittlerweile ist der Dienst standardmäßig im 5G-Netz unterwegs. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s im Download und 25 Mbit/s im Upload spielt der Homespot in der Liga eines soliden VDSL-Anschlusses. ALDI verzichtet konsequent auf die „Vertragsfalle“. Die Abrechnung erfolgt im 4-Wochen-Rhythmus auf Prepaid-Basis:

Wer sein Volumen vorzeitig verbraucht, steht nicht im Dunkeln. Über sogenannte Surf-Tickets lässt sich für kurze Zeit (z.B. 24 Stunden) unbegrenztes Datenvolumen nachbuchen – ideal für einen ausgiebigen Gaming-Abend oder ein Update-Marathon. Die beliebte unbegrenzte Datenübertragung gibt es bei ALDI in diesem Bereich leider nicht.

Kunden haben die Wahl zwischen zwei Welten:

  1. Der 5G-Router: Ein Kraftpaket für die Steckdose, das bis zu 128 Geräte gleichzeitig via Wi-Fi 6 versorgen kann. Ideal als echter DSL-Ersatz (der echte Homespot unter dem Namen ALDI Talk Home)
  2. Der mobile Hotspot: Ein kompakter Begleiter mit Akku. Perfekt für digitale Nomaden oder den nächsten Roadtrip durch Europa, da der Tarif auch EU-Roaming unterstützt.
  3. direkt zum Online-Angebote von ALDI Talk*

Der ALDI TALK Homespot ist kein Ersatz für einen Highspeed-Glasfaseranschluss mit Terabyte-Verbrauch. Wer jedoch Wert auf Anonymität, Flexibilität und einfache Kostenkontrolle legt, findet hier eine der attraktivsten Lösungen am Markt.

Video: So einfach richtet man den O2 Prepaid Router ein

Der LIDL Connect Prepaid WLAN Router

LIDL Connect bietet seit vielen Jahren Prepaid-Tarife im Mobilfunknetz von Vodafone an. Auch im Bereich der Datenlösungen sind entsprechende SIM-Karten verfügbar. Neu im Sortiment ist ein mobiler WLAN-Router, der zusammen mit einer LIDL Connect Prepaid-Karte angeboten wird. Das Unternehmen bezeichnet dieses Produkt als LIDL Connect WLAN Hotspot, wobei es sich im Grunde genommen um einen Homespot in einer etwas reduzierten Version handelt, beispielsweise mit einem geringeren Datenvolumen.

Im Vergleich zu anderen Homespot-Angeboten auf dem Markt hat LIDL relativ wenig Datenvolumen im Angebot. Die Datentarife sind zwar preiswert und beginnen bereits bei 2,99 Euro pro Monat, jedoch sind maximal 10 Gigabyte monatliches Volumen enthalten. Es besteht die Möglichkeit, zusätzliches Volumen zu buchen, aber regulär endet der monatliche Datenverkehr bei 10 GB.

Der Vodafone GigaCube, der im gleichen Netz betrieben wird, bietet dagegen bis zu 500 GB Datenvolumen, während andere Cubes und WLAN-Router zwischen 100 und 200 Gigabyte Volumen bereitstellen.

Hier wird deutlich, dass der LIDL Homespot hauptsächlich für Nutzer gedacht ist, die eher sporadisch surfen und den Cube nicht regelmäßig benötigen. In den meisten Fällen reicht das bereitgestellte Datenvolumen aus. Zudem bietet der LIDL Homespot aufgrund der kurzen Laufzeit eine gute Möglichkeit zum Testen. Sollte der Bedarf an mehr Datenvolumen steigen oder häufig Nachbuchungen erforderlich sein, kann man relativ unkompliziert auf den Cube umsteigen.

Wer Angebote mit mehr Datenvolumen mit D-Netz Qualität sucht, sollte sich beispielsweise den Mobilcom-Debitel Homespot anschauen oder auch den WLAN Router von Congstar (standortbegrenzt). Beide Unternehmen bietet viel Datenvolumen für relativ wenig Geld. 5G Homespot gibt es bisher noch nicht wirklich günstig, diese Standards findet man derzeit vor allem bei Vodafone und der Telekom.

Video: LIDL Connect Sim Karte für den Router aktivieren

Tchibo Mobil WLAN-to-go – Homespot auf Prepaid Basis

Tchibo gehört zu den ältesten Mobilfunk-Discountern auf dem Markt und hat seine Handytarife sowie Datenprodukte in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. Das Unternehmen bietet mittlerweile keinen Surfstick mehr an, sondern hat auf einen mobilen WLAN-Router umgestellt. Der Tchibo Mobil WLAN-to-go Router ist ein moderner Prepaid-Router, der zusammen mit einer Tchibo mobil Prepaid-SIM bestellt werden kann. Dabei handelt es sich nicht direkt um einen Homespot, sondern um einen mobilen WLAN-Router mit Akku, der sich problemlos unterwegs einsetzen lässt.

Das Unternehmen schreibt zu den technischen Details des Prepaid Router (Alcatel MW40V):

  • Inkl. eingelegter SIM-Karte für Prepaid-Tarif
  • Batterielaufzeit bis zu 7 Stunden (1.800 mAh Batterie)
  • Bis zu 15 Geräte gleichzeitig verbinden
  • Leicht und handlich: 87,6 x 59,6 x 12,6 mm mit nur 78 gramm
  • LED-Anzeige für Stromversorgung, Netzwerkverbindung, WLAN, SMS und Batteriestatus
  • Ein/Aus-Taste inkl. WPS Knopf
  • 1x Micro USB 2.0
  • 1x 3FF Micro SIM/USIM Slot
  • 1x Slot für Micro SD für bis zu 32GB
  • Ein/Aus-Taste
  • WPS Knopf
  • zum Tchibo WLAN Router*

Vergleichbare Datenangebote (mittlerweile auch mit LTE Router) findet man inzwischen auch bei anderen Prepaid Marken. Der LIDL Connect WLAN Router wird beispielsweise im Vodafone Mobilfunk-Netz realisiert, den ALDI Hotspot gibt es Handy-Netz von o2.

Prepaid WLAN Router bei Tchibo
Prepaid WLAN Router bei Tchibo

Ist der Congstar Homespot Prepaid?

Congstar ist bekannt für seine Prepaidkarte und daher gehen viele Verbraucher davon aus, dass auch die Congstar Homespot auf Prepaid Basis arbeiten. Leider ist das aber nicht der Fall. Für alle Congstar Homespot gibt es bisher nur die monatliche Rechnung. Es ist bisher auch nicht bekannt, ob das Unternehmen über ein Prepaid Angebot nachdenkt oder nicht.

Unabhängig davon kann der Congstar Homespot aber dennoch eine gute Alternative zu einem Prepaid Angebot sein, denn das Unternehmen bietet alle Homespot Tarife auch mit kurzer Laufzeit von nur einem Monat an.  Man kann den Spot also auch monatlich kündbar buchen – dann kann man den Homespot auch sehr flexibel über die Wintermonate kündigen, wenn man das Gerät ohnehin nicht benötigt. Leider ist der Congstar Homespot derzeit aber auch der langsamste Spot auf dem Markt. Andere Angebote bieten mehr Speed. Dafür nutzt der Spot aber das gut ausgebaute Telekom Netz – man bekommt also fast überall diesen Speed. So kurze Laufzeiten gibt es bei anderen Anbietern und Alternativen eher selten und daher ist der Homespot eine gute Möglichkeit für einen befristeten Einsatz, der weniger als 24 Monat/2 Jahre geht.

Congstar Homespot

  • 30GB/Monat mit 50MBit/s LTE für 20 Euro
  • 100GB/Monat mit 50MBit/s LTE für 30 Euro
  • 200GB/Monat mit 50MBit/s LTE für 40 Euro
  • auch ohne Laufzeit, dann aber mit weniger Datenvolumen
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Nur zahlen wenn man den Spot auch nutzt: Vodafone GigaCube

Die Besonderheit beim Vodafone Homespot liegt dabei in der Abrechnung (allerdings nur, wenn man die Flex-Variante nutzt!). Die monatlichen Kosten für den Gigacube fallen nur an, wenn man den Homespot auch wirklich genutzt hat. Wurden in einem Monat keine Daten übertragen, wird über den GigaCube auch nichts abgerechnet. Das entspricht schon beinahe der Abrechnung einer Prepaidkarte, auch wenn der Gigacube ganz normal eine Rechnung hat. Durch diese Besonderheit bei der Abrechnung eignet sich der Spot sehr gut für den Einsatz im Garten oder im Wohnwagen. Braucht man den Spot nicht mehr, kann man ihn einfach (beispielsweise über den Winter) einmotten und dann entstehen auch keine Kosten. Daher ist auch die Laufzeit der Tarife kein Problem, da man sie jederzeit auch stilllegen kann. Wir haben das beim GigaCube auch bereits getestet.

Man sollte aber in jedem Fall den GigaCube in solchen Fällen vom Strom-Netz trennen, denn auch wenn Handys oder Laptop nur eine Aktualisierung vornehmen, wäre das eine Datenübertragung und dann würde die volle Gebühr abgerechnet. So etwas kann man im besten Falle vermeiden, in dem man den Spot vom Stromnetz nimmt.

Wichtig auch: Diese Funktion gibt es nur bei den Flex Tarife des Vodafone Cubes. Alle anderen Tarife haben diese Abschalt-Funktion nicht.

Vodafone GigaCube

  • 125GB Datenvolumen pro Monat mit 500MBit/s für 34.99 Euro monatlich
  • 250GB Datenvolumen pro Monat mit 500MBit/s für 44.99 Euro monatlich
  • 500GB Datenvolumen pro Monat mit 500MBit/s für 74.99 Euro monatlich
  • Einrichtung: 49.99 Euro (einmalig) + 1 Euro Kaufpreis
  • Flex: abgerechnet wird nur, wenn in dem Monat auch Datenvolumen verbraucht wurde - 50GB für 34,99 Euro
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Darüber hinaus sieht es leider bisher eher schlecht aus auf dem Markt. Es gibt keine anderen Anbieter, die Prepaid Homespot oder Cubes anbieten würden und es bleibt auch unsicher, ob und wann es weitere Angebote in diesem Bereich geben wird.

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