Lange Zeit war der Congstar Homespot ein „WLAN aus der Steckdose“, das strikt an einen festen Wohnort gebunden war. Wer den Router mit in den Garten oder in den Urlaub nehmen wollte, stieß auf technische Sperren. Doch im September 2025 hat Congstar diese Fesseln gelöst und das Produkt Vergleich mit anderen Homespot radikal vereinfacht.
Der Stichtag: Mitte September 2025
Seit dem 15. September 2025 ist der Congstar Homespot offiziell ortsungebunden. Damit entfiel nicht nur die technisch erzwungene Standortbindung (die sogenannte „Homezone“), sondern logischerweise auch die Notwendigkeit einer strikten Verfügbarkeitsprüfung des Homespot von Congstar für eine spezifische Adresse während des Bestellprozesses. Bei anderen Angeboten (beispielsweise bei der O2 Homespot Verfügbarkeit) wird dies noch geprüft.
In der Vergangenheit mussten Kunden bei der Bestellung eine feste Nutzungsadresse angeben. Das System prüfte dann, ob die Mobilfunkzelle an diesem Ort noch Kapazitäten für einen Homespot-Tarif frei hatte. War die Zelle „voll“, wurde die Bestellung abgelehnt – selbst wenn das Smartphone am selben Ort perfekten LTE-Empfang hatte.
Was sich für Nutzer geändert hat
Mit der Umstellung auf die neue Tarifgeneration (Homespot S, M und L) hat Congstar das Modell an klassische Datentarife angeglichen:
- Bundesweite Nutzung: Der Homespot kann nun an jedem Ort in Deutschland eingesteckt und genutzt werden, sofern das Telekom-Netz (LTE/5G) verfügbar ist. 5G ist aber immer noch nicht standard, man kann aber zum Congstar Homespot auch 5G hinzubuchen, wenn man dies möchte.
- Wegfall der Adressprüfung: Da der Tarif nicht mehr auf eine einzelne Funkzelle reserviert wird, ist eine Prüfung, ob die Kapazität an genau einer Adresse ausreicht, hinfällig geworden. Die Eingabe einer Adresse dient nur noch der groben Information über die allgemeine Netzabdeckung. Diese kann man auch hier abfragen: Congstar Netzausbaukarte* (generell: Angebote im Telekom D1 Netz)
- Keine Umzugsgebühr mehr: Früher kostete eine Änderung des Nutzungsstandorts rund 20 Euro. Diese Gebühr ist komplett weggefallen, da der Standortwechsel nun automatisch durch einfaches Einstecken des Routers an einem neuen Ort erfolgt.
Vorsicht bei Altverträgen
Wichtig für Bestandskunden: Die Freiheit gilt primär für die neue Tarifgeneration. Wer noch einen sehr alten Vertrag (z. B. „Homespot 30/100/200“) nutzt, ist technisch oft noch an die alte Funkzelle gebunden. In diesen Fällen ist meist ein Tarifwechsel in der Congstar-App auf die aktuellen S-, M- oder L-Pakete nötig, um die volle Flexibilität ohne Adressbindung zu erhalten.
TIPP: Wer sich bei der Netzqualität unsicher ist, sollte den Congstar Homespot ohne Laufzeit nutzen. Damit bekommt man die gleichen Leistungen, bleibt aber flexibel und kann wechseln, falls man beispielsweise mit dem Netz doch nicht zufrieden ist. Mobiles WLAN Router ohne Vertrag sind derzeit eher selten, Congstar ist aber einiger der wenigen Anbieter in diesem Bereich.
Inhaltsverzeichnis
Die aktuellen Congstar Homespot Tarife



VIDEO Der Congstar Homespot im Test

Ich beschäftige mich bereits seit 2006 mit dem Thema Telekommunikation und Mobilfunk und schreibe auf verschiedenen Webseite als freier Journalist zu diesen Bereichen. Darüber hinaus habe ich auch mehrere Bücher zum Thema Mobiles und Technik auf den Markt gebracht. Daher war es recht klar, dass ich auch das Thema Homespot auf die Agenda nehmen werden, denn die neuen Geräte samt Tarif sind vergleichsweise billige und flexible Alternativen zu bisherigen Datentarifen und machen das mobilen Surfen unterwegs deutlich einfacher. Fragen gerne in den Kommentaren stellen oder auch direkt – ich antworte in der Regel asap :) Mehr zu mir gibt es hier: Wer schreibt hier?










